Ihre erste Erwähnung fand die kurpfälzische Münzstätte in Bacharach in einer von Pfalzgraf Ruprecht I. ausgefertigten Urkunde vom 4. März 1365. Allerdings wurde schon früher in Bacharach geprägt, wahrscheinlich seit Mitte des 13. Jahrhunderts unter Pfalzgraf Otto II.
Unter Ruprecht I. und Ruprecht II. (1353 - 1390) wurden Pfennige Würzburger Schlages sowie Heller und Sterlinge nach Brabanter Art in Bacharach geprägt. 1356 verlieh Kaiser Karl IV. den vier rheinischen Kurfürsten das Reichsrecht der Goldprägung (vermerkt in der Goldenen Bulle). Der erste Goldgulden wurde geschlagen.