• Hallo

    Da haste aber eine schöne Münze! Sie sind zwar relativ häufig zu finden aber immerhin...

    Der Shilling besteht aus Silber - die genaue Legierung ist mir unbekannt. (Es ist möglich das noch Bruchteile von Nickel oder Kupfer darin enthalten sind)

    Die Katalog-Nr. in meinem Spink-Katalog ist "3926".

    Fine: 3£ / Very Fine: 5£ / Extremely Fine: 10£ / Unz: 25£

    Den Nominalwert wirst Du vergeblich suchen bei diesem Shilling und im übrigen auch bei sehr vielen Münzen Englands vor der Umstellung auf dezimale Nominalwerte.


    Das Gewicht der Münze ist im übrigen ca. 5.6g und der Durchmesser 23.55mm
    Falls dein Exemplar kleiner wäre hast du mit ziemlicher Sicherheit den gleich aussehenden Sixpence erwischt... :)


    Gruss, Simon

  • Danke Schön Simon,

    vielleicht kannst Du mir ja noch einmal weiter helfen.

    Das Stück heißt Georgius III., und ist von 1804.
    Auf der Münze ist die Bezeichnung "Dollar" aber auch "Five Shillings" - Bank of England.
    Ist Five Shillings identisch mit Dollar? Wie ist das möglich?

    Wenn du mir weitere Daten mitteilen könntest:

    Katalog Nr.
    Silber Gehalt
    Gewicht
    ca. Wert
    (habe sie in Wien bei einem Antik Händler für 50 Euro gekauft. Nach Ultraschallbad schätze ich sie auf ss-vz.)

    Vielen Dank
    enriko

  • Hallo

    gerne geschehen!


    Na, ein Dollar von 1804? Da haste aber wertvolleres Stück an Land gezogen!

    Über die Geschichte des Dollars und wie es dazu kam liest Du am besten auf meiner Homepage für Sammler von englischen Münzen nach:

    http://coins.thedudes.ch/kapitel/nominalwerte/dollar.html


    Über den Preis hab ich folgendes:


    F: 100£ / VF: 250 / EF:450-500 KatalogNr. Seaby: 3768

    Ich wäre aber sehr vorsichtig mit der Reinigung von Münzen. Für Sammler von älteren Münzen ist es nämlich erwünscht, das die Silber- und Kupfermünzen eine Patina aufweisen! (Also diese schwärzliche Schicht, ab und zu auch gelblich oder sogar leicht blau)

    Besser also nicht reinigen! Mit dem Erhaltungsgrad sind eher Kratzspuren und vor allem das ausgeprägte Relief gemeint, und nicht die (vielleicht matte) Farbe. Sämtliche Dollars, welche mir durch die Hände gingen, sind matt gewesen. Der Erhaltungsgrad war übrigens bei fast allen "nur" schön, dies ist aber total normal bei dieser Münze, da sie überprägt wurde!

    Und nun wünsch' ich viel Spass beim stöbern auf meiner Seite ;)
    (Inzwischen melde ich mich für eine Woche in die Ferien nach Frankreich ab...)


    Gruss, Simon

  • Hallo Simon,

    vielen Dank für die Info.

    Kompliment zu deinem Internetauftritt. Sehr gut gelungen und sehr informativ.

    Hab den Georg nur ganz kurz im Ultraschall gehabt. Ein Drittel der Münze war fürchterlich klebrig und stark verschmutzt. Der Händler hatte sie in einer DIN A 4 Prospekthülle und bestand darauf, dass sie aus USA kommt.
    Gut, keine Widerworte, hab ich mir gedacht und Recht gehabt.


    Schönen Urlaub und Grüße
    Ulrich

  • So bin leider schon zurück aus dem Urlaub. War viel zu schnell gegangen!

    Leider führen die Antiquitätenläden aus Frankreich diesmal keine englischen Münzen. Ein Jammer!

    Der Tradedollar? Aus Amerika? :) ...Nun,nicht überall wo Dollar draufsteht...u.s.w. :D

    Münztaschen...habe ich auch noch ein paar und gluck gleich nach ob da was klebt!

    ...Zum Glück nicht fest! Habe mir von einem Händler sagen lassen, das man früher Weichmacher verwendet hat in Kunstoff. Der greift aber Münzen an.

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