Mâcon

      Die Stadt Mâcon (Saône-et-Loire, Region Burgund) wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. an einer Furt der Saône durch den keltischen Stamm der Äduer (Häduer) unter dem Namen Matisco gegründet. Die Römer errichteten hier ein befestigtes Castrum, wodurch die Stadt wuchs. Sie erhielt im 4. Jahrhundert eine Befestigung. Im 6. Jahrhundert eroberten die Franken dieses Gebiet und Mâcon wurde 536 zum Bistum erhoben. 585 fand die Synode von Mâcon statt. Im Mittelalter kaufte Ludwig der Heilige die Grafschaft und Mâcon wurde Hauptsitz von Burgund. Im Hundertjährigen Krieg wurde Mâcon stark zerstört. Die Bewohner bauten die Stadt wieder auf, die nun zum Herrschaftsgebiet von Karl dem Kühnen gehörte. Nach dessen Tod bestätigte Ludwig XI. im Jahr 1477 dem Grafen von Mâcon die Stadtprivilegien.



      Die Cathédrale Saint-Vincent
      Holzstich - Clerget - Souvenirs de Bourgogne - 1881


      Die Cathédrale Saint-Vincent de Mâcon ist eine römisch-katholische Kirche und ehemalige Kathedrale in Mâcon. Die alte Kathedrale St. Vincent (Erstbau aus dem 6. Jh.) wurde1799 abgerissen. Die heutige Kirche (Église Cathédrale Saint-Vincent de Mâcon) wurde zwischen 1808 und 1818 unter der Leitung des Architekten Alexandre de Gisors gebaut. Wie bei der Vorgängerkirche gibt es weiterhin zwei Türme, eine Vorhalle und einem Tympanon. Die unverwechselbaren Südtürme sind das Wahrzeichen von Mâcon.

      Quelle: wikipedia

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