Der Priesterstand der Römer und ihre heiligen Gebräuche



      Ein Opfer des Aesculap


      Die Kinder eines Alten Mannes haben sich vereinigt, um für die Gesundheit des geliebten Vaters die Götter anzuflehen. Die zwey Söhne bringen den von Krankheit niedergedrückten Mann vor die Bildsäule des Aeskulap, und flehen zu dem Gott, dem Geber der Gesundheit. Vor dem Altar, auf welchem Früchte als Opfer da liegen, kniet die jüngere Schwester, und betrachtet mit einem naiven Erstaunen und Vergnügen die heilige Schlange des Gottes, die sich am Altare in die Höhe richtet, um von dem Opfer zu kosten; eine glückliche Vorbedeutung, daß die frommen Kinder keine Fehlbitte gethan haben.

      Au der entgegengesetzten Seite des Bildes, der Bildsäule des Gottes gegenüber, sehen wie an einer Säule verschiedene menschliche Gliedmassen auf Täfelchen, oder von Silber oder Goldblech verfertiget, aufgehangen. Dieses sind Geschenke von denjenigen, welche ein Gelübde thaten, das sie leisten wollten, wenn die Gottheit ihre Bitte erhören würde. zum Zeichen der Genesung ist dann gemeiniglich der Theil des Körpers, an dem man durch Lähmung oder sonst gelitten hat, als etwa ein Arm, ein Schenkel oder Bein, von Silberblech verfertigt worden, und prangt hier öffentlich zum Zeichen der erprüften Wunderkraft.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Herkules, Antinous, Hygera, Bachus; nach Antiken


      Die erste Statue Herkules mit seinem Sohn Telephus, ist unter der Benennung Herkules Commodus bekannt. Man hat diese Bildsäule mit diesem Namen bezeichnet, weil man an dem Kopf einige Aehnlichkeit mit dem Bildniß des Kaiser Commudus zu finden glaubt. Uiber die Schultern des Herkules hängt die Haut des Nemeischen Löwen, seine rechte Hand ruht auf der Keule und seine linke trägt seinen Sohn Telephus, den ihm die Tochter des arkadischen Königs Aleus gebar; sie mußte das Kind aussetzen und vor dem Zorn ihres Vaters flüchten. Der Kopf der Herkules ist vortrefflich gezeichnet und voll Ausdruck. Eine gerollte Binde ähnlich denen, die das Haupt der Sieger bei gymnastischen Spielen kränzten, umgibt sein Haar. Der Körper ist scharf gezeichnet, und an den kraftvollen Muskeln kennt man den Sieger des Flußgottes Achelous, des Riesen Antäus und der Centauren.

      Diese Gruppe kommt aus dem Belvedere des Vatikan; sie stand daselbst schon zur Zeit Pabst Julius II. Wahrscheinlich wurde sie zu Campo di Fiore, nahe bei dem Tempel des Pompeus ausgegraben.

      Die zweite Statue ist ein egyptischer Antinous. Antinous ein junger Bythinier von außerordentlicher Schönheit, war im Nil ertrunken, oder hatte vielmehr nach anderer Meinung, bei einem Götterdienst zur Verlängerung des Lebens des Kaisers Hadrian sich aufgeopfert. Dieser Fürst, dem der Tod seines Lieblings außerordentlich betrübte, versetzte ihn unter die Götter, ließ ihm himmliche Ehre erweisen, Altäre aufrichten, bestimmte ihm Priester, Wahrsager und ein Orakel, das er selbst leitete. Ihm zu Ehren wurden Münzen geschlagen und sogar eine Stadt Antinopolis in Egypten erbaut. Hier hatte er einen prächtigen Tempel mit der Aufschrift: dem Antinous, Mitgenossen des Throns der Götter Egyptens. Der neue Gott machte aber wenig Glück; seine Gottheit nahm mit dem Tode des Fürsten, der sie erschaffen hatte, ein Ende. Die Statue gehört unter die vielen Denkmäler, die als Zeichen der Erkenntlichkeit des Kaisers Hadrian bis auf uns gekommen sind. Antinous hat hier die Gestalt einer egyptischen Gottheit, er steht in der aufrechten den egyptischen Göttern gewöhnlichen Stellung; Kopf und Gürtel ausgenommen, die mit einer Art gerippten Tuch bedeckt sind, ist die Statue ganz nackt. Sie besteht aus weißem Marmor, gegen die Gewohnheit der Egypter, die ihre Gottheiten gewöhnlich aus gefärbtem Marmor bildeten. Deswegen glaubte man, daß Hadrian seinem Antinous dem Orus, dem Gotte der Sonne, ähnlich habe vorstellen wollen, dessen Bildnisse allein aus weißem Marmor bestanden.

      Obgleich der egyptische Styl in der Stellung dieser Bildsäule mit Sorgfalt nachgeahmt scheint, so beweist die Schönheit der Formen und die Fleißige Ausarbeitung, daß dieses Werk von einem griechischen Meister herrührt. Auch die bekannten Gesichtszüge des Antinous lassen keinen Zweifel über den eigentlichen Zeitpunkt, da die Statue verfertigt wurde, übrig. Sie ist aus penteilischem Marmor, und so kommt aus dem Museum Capitolinum; sie wurde zu Tivoli in der Villa Hadriani 1738 aufgefunden.

      Die dritte Statue ist Hygea. Die Kleidung dieser Göttin ist eine Tunika ohne Aermel, über welche ein weiterer Mantel überhängt. In der einen Hand hält sie eine Schlange, das Symbol der Gesundheit, in der anderen die Schale. Eine Spange umgibt ihren linken Arm. Sie ist aus Marmor von Paros gearbeitet, un kommt aus dem Museum Pio-Clementinum.

      Die vierte Statue ist Bachus; mit Reblaub umkränzt, stützt er den rechten Arm auf einen Baumstamme, um welchen sich eine Rebe windet, in der linken Hand hat er eine Schale. Die Statue ist aus pentelischem Marmor; die Arme sind neu, einfach gut und bewegt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Die Musen und Apollo als Sieger; nach Antiken


      Urania, die Muse der Sternkunde steht aufrecht, mit einer langen Tunika, die hinwiederum von einem Mantel bedeckt wird, bekleidet; sie hällt in der linken Hand eine Weltkugel und in der rechten ein Meß-Instrument. Die Urania des Capitols hält in der einen Hand ein Fernglas, in der anderen ein Volumen oder eine Pergament-Rolle, auf welcher die Bilder des Tierkreises gezeichnet sind. Die Maler geben ihr gewöhnlich ein himmelblaues Kleid und eine Sternenkrone; zu ihren Füßen stellen sie eine Weltkugel und mehrere mathematische Instrumente.

      Zur Rechten der Urania stellen wir Terpsichore, die Muse der Tonkunst und des Tanzes, sie ist mit Lorbern gekrönt, und in den Händen hat sie eine aus der Schale der Schildkröte gebildete mit zwey Hörnern gezierte Lira.

      Thalia, die komische Muse, ist zur Linken. Ihre Stirn ist mit einem Epheukranz umwunden; in der linken Hand hat sie das Tympanum oder die Trommel, die gleich dem Epheukranz auf dem bachischen Ursprung der dramatischen Kunst deutet; das Pedum oder der Hirtenstab ist das Emblem der ländlichen Dichtkunst, und die komische Larve ihr charakteristisches Atribut. Terpsichore und Thalia wurde zu Tivoli im Landhaus des Cassius gefunden.

      Die vierte Bildsäule dieser Tafel ist das erhabene und ideale Werk, das aus jenen herrlichen Zeiten der Kunst bis auf uns gekommen ist, der berühmte Apollo des Belvedere; sie stellt den Gott vor im Moment, wie er von Olymp herabgestiegen ist, und siegreich aus dem Kampfe mit dem Drachen Python hervorgeht.

      Die Figur ist etwas mehr als Lebensgröße; die Stellung voll Erhabenheit und Anmuth; die schönen edlen Formen zeigen ein Ideal von jugendlicher Kraft und Leichtigkeit. Sein Köcher hängt an einem Kuppel über seinem Rücken,ein leichter Mantel bedeckt die Schultern, und liegt auf einem Theile des linken Vorderarms; ein sanfter Wind schein in seinem lockigken Haar zu spielen; der Mund ist ein wenig geöffnet, die Nasenlöcher etwas hoch, wahrscheinlich der Ausdruck der Schnelligkeit des eilenden Gottes. Er haltet ein wenig Stille, um einen Pfeil sicher abdrücken zu können, und scheint seine Beute mit Ruhe und Stolz zu betrachten.

      Der Apollo von Belvedere wurde gegen das Ende des 15ten Jahrhunderts in den Ruinen des alten Antium, heut zu Tage Campo d´Anzo, etwas 12 Stunden von Rom, aufgefunden. Antium war die Geburtstadt des Caesar Nero; er verwendete große Summen auf ihre Verschönerung und wahrscheinlich war der Apollo eine von den Statuen, die Nero aus Griechenland entführte. Pabst Pius II kaufte diese Bildsäule, als er noch Cardinal war, und ließ sie im Belvedere des Vatikans aufstellen.

      Die Namen der Urania und der Terpsichore sind auf dem Stich vertauscht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Musen nach Antiken


      Erato, die Muse der erotischen Dichtkunst mit der Lyra in der Hand, hat eine sehr gefällige Stellung; ihr Gewand ist edel, der Mantel, der unter dem linken Arm hindurch geht und über die Schulter hängt, macht einen angenehmen Kontrast mit den beiden Kleider, deren das eine bis auf die Füße fällt, das andere durch einen Gürtel unter der Brust zusammengehalten wird.

      Polyhymnia, die Muse der Redekunst und der Mimik hat kein besonderes Atribut; Stellung und Geberden sind ihr einziges Charakterzeichen; sie ist gänzlich in einem Mantel gehüllt, und ihr lieblicher Kopf ist mit Blumen bekränzt.

      Melpomene, die Muse des Trauerspiels ist hier im Mantel der Ruhe abgebildet. In stolzer Stellung lehnt sich das linke Bein an einen Felsen, un unterstützt ihre mit dem Dolch bewaffnete Hand; in der Rechten hält sie eine heroische Maske. Ihre Kleidung besteht in einer langen Tunika mit engen Aermel, und in einer kürzeren, die ein Gürtel über den Hüften zusammen hält. Ein Mantel hängt über ihre Schultern. Ihre zerstreuten, sehr schön mit dem Epheu und dem Rebenlaub des Bachus unterflochtenen Haare, erheben den Charakter dieses Bildes, indem wir so viel Anmuth, Erhabenheit und eine große tiefe Melancholie, die gewöhnliche Stimmung tief bewegter Seelen, erblicken.

      Euterpe, sie sitzt auf einem Felsen. Der Kopf hat eine angenehme Wendung, die Stellung ist munter und schön. Als Muse der Tonkunst haltet sie in der linken Hand die Flöte, ihr eigenthümliches Attribut.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Musen nach Antiken


      Clio, die Muse der Geschichte. Lorbeerkranz und Rolle bezeichnen sie.

      Der Delphische Apollo, er lehnt sich auf dem heiligen Dreyfuß. In der linken Hand hält er einen Lorbeerzweig, der aber von neuer Arbeit und nach griechischem Medaillen nachgebildet ist. Diese Statue ist aus hartem griechischen Marmor.

      Appollo Mufagetes, der Führer des Musen-Chores; er Steht aufrecht, mit einer langen Tunika umgeben und das Haupt mit Lorbeeren gekrönet; auf seinen Schultern ist die Chlamys befestigt, sie fällt über den Rücken hinunter und umgiebt den Körper auf beiden Seiten in leichten Wurf. Er hält die Lyra in den Händen, und scheint ihre Töne mit seinem melodischen Gesang zu begleiten. Eine ewig süße Ruhe und Heiterkeit der Seele glänzt in diesen entzückten Blicken, sie schwelgt nur im vollen Genuße des Schönen.

      Diese in griechischem Marmor gearbeitete Statue wurde zu Tivoli zugleich mit den Musen gefunden.

      Calliope, die Muse des Epos des Heldengedichtes, welche die Amme des Homer genannt wurde. Eine schöne sitzende Statue voll tiefen Nachdenkens.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      M. Curtius opfert sich dem Vaterlande auf


      Im Jahre nach der Erbauung Roms 389, und vor Christi Geburt 395 wüthete schrecklich die Pest in Rom, in demselben Jahre spaltete mitten im Forum die Erde, und aus dem tiefen Schlunde todesschwangere Dünste. Niemand glaubte in der Natur die Ursache zu finden. Aberglaube erschreckte und nöthigte Jedermann kummervoll umherzugehen; nahes Verderben schwebte ihm vor dem Auge, und mit schaudern wagte er den zitterden Tritt zum Schlunde hin, blickte zu den erzürnten Göttern, und fleht um ein Mittel zur Aussöhnung. Man bemühte sich den Schlund mit Schutt und Erde, so gut man konnte zu füllen; aber die Wahrsager erklärten alle Bemühungen für vergeblich; so lange man nicht auf Anrathen der Götter das Edelste und Beste zum Opfer brächte.

      Dieser Ausspruch war dunkel und nicht so leicht zu deuten; man dachte nach, und kannte doch noch nicht das edelste Kleinod. Aber nun trat ein junger tapferer Mann hervor, M. Curtius mit Namen, adelich von Geschlecht und durch Kriegthaten berühmt. Diesem schlug das Herz vor edler Vaterlandsliebe, und sein Antlitz glühte vor heißem Wunsche, sich für dessen Wohlfahrt zu opfern. Mit Hoheit und Würde nahte er sich dem Kreise der Versammlung, und tadelte die Zweifler, welche Heldenmuth und Vaterlandsliebe noch nicht für das Edelste eine Römers halten konnten.

      Voll hoher Gefühle bewies er Jedem die Wahrheit; und jeder hörte und sah mit feyerlicher Stille. Jetzt wandte sich Curtius gegen die Tempel hin, die nahe um das Forum standen, und blickte hinauf zu dem Capitolium wo Jupiter seinen Tempel hatte. Stellung und Geberden verrieten die Ehrfurcht seines Herzens gegen die Götter, und jede Hebung der Hände zum Himmel und jede Neigung derselben in dem Schlund, vollbrachten seine Weihung zum Tode. Nun bestieg der feyerlich Eingeweihte ein Pferd sprengte gegen den Schlund, und stürzte muthig dem Tode in die Arme. Alle Augen staunten dem Helden nach, und waren noch lange hingerichtet wo er für das Heil des Vaterlande für immer verschwunden war.

      Opfer und Früchte wurden ißt zusammengetragen, und von Männern und Weibern mit frommen Eifer nachgeworfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Gelübde


      Die Denkmale, welche die Gelübde bezeichnen machen einen großen Theil der alten Uiberreste aus.

      Solche Gelübde, Denkmahle, wurden nach Verschiedenheit der individuellen Vorstellungsart und Gemüthsneigung, bald nur einer Gottheit, bald mehreren, und öfter auch allen Göttern zugleich errichtet; im letzteren Falle stellte man eine Gottheit, die Pantheum hieß, dar, welcher alle Symbole, die sonst die Götter von einander unterschieden, belegt wurden.

      Es pflegten Gelübde für die Wohlfahrt der Kaiser, Konsuln, Prätoren, und auch für ganze Städte und Provinzen unternommen zu werden.

      Nicht selten wurden Gelübde, bei einem beginnenden Feldzuge, und um einen glücklichen Ausgang eines wichtigen Geschäftes, errichtet.

      Auf dem vorliegenden Bilde ist ein Gelübde, welches die Form eines Altars hat, und vom Cajus Tuticanus Caltiatus dem Jupiter und Herkules zugleich errichtet worden ist. Das hintere, auch einem Altar ähnlich, ist vom D. Aurelio Juliano, einem römischen Ritter und Priester, dem Jupiter zu Ehren gesetzt worden. Auf beiden Seiten sieht man einen Adler mit einer Aufschrift, woraus man erkennt, daß der eine zu der fünften macedonischen Legion, der andere aber zur vierten Legion der Scutarii ( Schildträger ) gehört habe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Gelübde


      Im Vordergrund steht ein dem Aeskulap geheiligter säulenförmiger Altar, welcher oben ausgehöhlt ist. Gelübde, dem Gott der Gesundheit zu Ehren errichtet, giebt es viele. Was Wunder, wenn unter Tausenden die ihn in ihren Krankheiten um Hilfe angerufen haben, Einige gesund wurden! ? Die meisten der Genesenen aber, waren von Priestern gedungene Betrüger, welche vorgaben, als ob sie durch Wunderkraft des Götterbildes von schweren Krankheiten geheilt worden wären, um den leichtgläubigen Pöbel damit zu berücken.

      Ein Beispiel hiervon stellt uns Gruterius in einer Tafel auf, die vier Zeugnisse anführt, ungefähr des Inhaltes:

      I. Aeskulapius hat dieser Tage einen blinden Mann, Namens Gaius erinnert, daß er sich seinen heiligen Altar nahen, ein Gebet verrichtet, sodann von der rechten gegen die linke Seite gehen, seine fünf Finger auf den Altar legen, endlich die Hand in die Höhe strecken und auf seine Augen legen sollte, dieser ist folglich sehend worden, in Gegenwart des Volkes, das an dieser Freude Theil genommen hat.

      II. Einem anderen, Namen Lezius, welcher am Seitenstechen litt, und von allen Aerzten aufgegeben ward, ließ Aeskulapius anzeigen, daß er von dem dreifachen Altar Asche nehmen, dieselbe mit Wein vermischen, und damit seine Seite bestreichen sollte; und dieser ist völlig genesen, weshalb er dem Volke öffentlich dankte, und das Volk ihm Glück wünschte.

      Das Denkmal im Hintergrund ist ein Gelübd von Luzius Tectius Semprionius einem Freigelassenen des Augustus, aus Anlaß einer Reise errichtet.

      Auf der einen Seite sehen wir eine Weibliche Figur, welche in der rechten Hand einen Palmzweig hält, und ihre linke auf eine Kugel stützt, mit der Aufschrift: Salvos ire ( glücklich zu reisen ) auf der anderen Seite stellt sich uns eine ähnliche weibliche Figur dar, welche ein Füllhorn in der einen, in der anderen Hand einen Griff von einem Ruder hält, ( womit die Göttin des Glücks bezeichnet wird ) mit der Aufschrift: Sal. vos redire ( glücklich wieder zu kommen ).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Grabsteine


      1. Ein einfacher Stein, oben gewölbt mit der Aufschrift: Anneae Pyrallidi Lucius Trophimus Augusti Libertus, a veste, item a lacum monumenti detit. In halb erhabener Arbeit sind zwei kreuzweis übereinander liegende umgestürzte Fackeln, symbolische Bezeichnung des Todes, zwischen diesen ein Aschentopf, und zwei zerbrochene Bogen mit gerissenen Sennen zu beiden Seiten, womit gleichfalls der abgerissene Lebensfaden angezeigt wird.

      2. Die Urne der Domitia Angurina, ihr Bild steht in einer Muschel ist des Hauptschmuckes wegen merkwürdig. Schwebende fruchttragende Genien halten die Tafel mit der Aufschrift: Domitiae Cail Filiae Angurinae, vixit aunos XXII, meuses IV, dies XXII. Cajus Etucianus Theseus maritus conjugi earissimae et Volusia Severa et Athemusis Augusti Liberius parentes fecerunt.

      3. Ein Grabstein mit den Brustbildern des L. Falpurni Bejentino und seiner Gemahlin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Tiberius Grachus verläßt seine Familie, um die Vollziehung des agrarischen Gesetzes zu beschleunigen; als Beispiel der Aufopferung


      Die Geschichte des Tiberius und Gajus Grachus macht eine wichtige Epoche in den Jahrbücher der Stadt Rom. Sie ist zu bekannt, als das wir sie hier umständlich erzählen sollten. Tiberius, ein Mann voll Geist und Kopf, von hohem Sinn, obgleich von vornehmer Familie entsprossen, ( sein Vater Sempronius Grachus, war einer der angesehensten Männer in der Republik, und begleitete die höchste Würde eines Censors. Seine Mutter war eine Tochter Scipios des Afrikaners.) verließ die Partey des Senats und der Patrizier, hing sich an das Volk, schmeichelte demselben auf alle Art, so wie er hin von dem großen Haufen angebetet wurde. Er hatte zum großen Verdruß der Vornehmen und Reichen der Stadt Rom das agrarische Gesetz durchgesetzt, nach welchem kein römischer Bürger mehr als 500 Acker Landes besitzen durfte, und die Staatsgüter unter das Volk verteilt werden sollten. Dieses und mehrere andere Gesetze, die er als Volks-Tribun gegen das Interesse des Senats und der Patrizier vor den Volksversammlungen durchgesetzt, zog ihm den unversöhnlichen Haß einer mächtigen Parthey zu.

      Hier wird vorgestellt, wie er eben im Begriff ist, gegen das Anrathen seiner Freunde und Verwandten, und so viele üble Vorbedeutungen nicht achtend, in die Volksversammlungen auf das Capitol zu gehen, um die Vollziehung des Gesetzes der Ackervertheilung durchzusetzen. Man sieht den festen Mann, den weder die Bitten seiner unglücklichen Frau, noch der Rath seiner Freunde abhält, unaufhaltsam seinen Entzweck verfolgen. Es war letzter Ausgang. Es entstand ein Aufruhr in der Volksversammlung, die Partheyen kamen zum Handgemenge, und Tiberius Grachus wurde mitten unter seinen Anhänger erschlagen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Särge, Sareophagi, Aschentöpfe, Urnae, und Thränenfläschchen, Lacrimatoriae


      Die großen steinerne Särge, in welchen ein ganzer menschlicher Körper nach seiner Lage beigesetzt wurde, waren verschieden geformt; einige stellten ein längliches Viereck vor; andere waren oval oder endigten sich an beiden Enden in einen halben Zirkel; auf vielen waren die Bildnisse der Verstorbenen gesetzt.

      Der hier befindliche viereckige Sarg ist von Valerius Severisnus seinem Sohne, der im 40. Jahre seines Alters gestorben ist, bestellt worden. Die Aufschrift halten zwey Genien, andere umarmen sich, wieder andere an beiden Enden des Sarges, löschen die umgekehrten Fackeln aus; zu ihren Füßen sieht man zerrissene Bögen.

      Die zwei Büsten des hinteren Grabmahles nennt man Cato und Portia, aber ohne allen Beweis. Die Kleidung ist römisch, und der Haarputz der Frau läßt vermuthen, daß sie in die Zeit Alexander Severus fallen. Der Mann hält mit der rechten Hand die eine Hand seiner Frau, die sich mit der anderen auf seine Schultern lehnt. Der Ausdruck dieser Gruppe ist vortrefflich; eine sanfte Ruhe, liebevolles gegenseitiges Zutrauen, Festigkeit im Manne und sanfte Hingebung an der Frau. Dieses Denkmal ehelicher Liebe kam aus der Villa Mathei in dem Vatikan und steht jetzt in dem Museum zu Paris.

      Die Urnen, Aschetöpfe, in welche die Asche und Gebeine der Verstorbenen aufbewahrt wurden, waren von verschiedener Größe und Gestalt, und aus allerley Materien, Gold, Silber, Metall, Alabaster und Marmor verfertigt.

      Die schöne große Urne neben dem Sarkophag mit den zwey Büsten, ist vom Gerusius Delus, seinem Eheweibe Mera Mellusa und dessen zwey kleinen Söhnen gesetzt worden. Der eine, Dexter, hat 11 Monate gelebt; der andere, Sacerdos, 3 Monate und 6 Tage. Vor der Mutter steht der ältere, den jüngeren hält sie auf dem Arm.

      Die Tränengefäße, aus Glas und Erde verfertigt, waren gleichfalls verschieden geformt. Die Tränen von gedungenen Klageweibern und Anverwandten wurden in diese gesammelt, und damit die Asche benetzt. Sie vermischten diese Tränen auch öfter mit kostbaren Salben und Specereyen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Eine Todeshalle, Hypogacum


      Zur Aufbewahrung der Aschentöpfe dienten unterirdische Gewölbe, welche manchmal wie die Wohnhäuser der Lebendigen in mancherley Kammern eingetheilt wurden, in welchen verschiedene Blindlöcher oder kleine Zellen anzutreffen sind, in welche die Aschentöpfe gesetzt wurden. Die Aschentöpfe wurden mit besonderen Aufschriften bezeichnet, und damit deren Andenken durch keinen Zufall verlöschen möchte, zugleich in die Stadtbücher eingetragen.

      Die Todeshallen wurden für heilig gehalten. Wenn sich Jemand unterstand, einen Toten entweder in einem fremden Begräbnisse beyzusetzen, oder ein Grabmahl zu verderben, oder gänzlich zu vernichten, war derselbe nicht nur zu einer schweren Geldbuße verdammt, sondern wurde auch öffentlich in den Bann gethan und mit Flüchen belegt. Daher haben viele solche Verfluchungen sogar den Aufschriften der Gräber einverleiben lassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()

      Andicz schrieb:

      Interessant, dass das Genital zeitgenössisch mit dem Ahornblatt verdeckt ist. Wie empfindlich
      Das ist leider nicht der Fall. Man hat erst im 18. Jahrhundert angefangen die Scham mit einem Feigenblatt zu verdecken ( Auch wenn das Feigenblatt wie ein Ahornblatt aussieht, so war es doch ein Feigenblatt wie bei Adam und Eva ). Oft geschah dies mit angebundenen Blechen, aufgeformten Gips, oder aber aus Marmor nachgefertigten Feigenblätter, wenn sowieso schon was abgebrochen war. :huh:


      Ares oder Mars


      auch Mavors, Gradivus und Marspiter genannt, ein Sohn Jupiters und der Juno, war der furchtbare Gott des Krieges, der wildeste unter den oberen Göttern, der an Mord und Schlachten Wohlgefallen fand.

      Mars war nach der Vorstellung der Griechen, nicht rechtmäßig verheirathet; die Mythologie der Römer erzählte, das er mit der Bellona vermählt gewesen sey, und später auch mit Eris, einer Frau von Furchtbarem Wesen, die seinem Wagen voraneilte, wenn er in den Krieg zog. Mit der Venus erzeugte er die Harmonia ( Eintracht ) und den Phobes ( Furcht ).

      In Griechenland verehrte man den Ares ( oder Mars ) zwar, und besonders zu Athen, wo ihm der Areopagus, ein Gericht, das über Leben und Tod entschied und vor welchem einst Mars selbst, in einem Streite mit dem Neptun, soll gefordert worden seyn, geheiligt war; aber eifriger war seine Verehrung doch in Thrazien, und besonders bei den kriegerischen Römern. Diese betrachteten den Mars als den Stifter ihres Volks, weil er der Vater des Romulus und Remus gewesen sein soll; sie hielten auf einem ihm geweihten Felde, welches nach ihm das Marsfeld hieß, gymnastische Übungen und öffentliche Berathungen in wichtigen Angelegenheiten des Staates. Ihm wurde im Felde gemachte Beute geweiht, und kein römischer Feldherr zog in den Krieg, ohne zuvor in den Tempel des Mars zu gehen, und den geweihten Schild, so wie den Spieß desselben mit den Worten zu bewegen: Mars, wache über uns! Dieser Schild ( Ancile ) befand sich im Tempel des Mars zu Rom, so wie auch ein ihm geweihter Spieß unter dem Verwahrsam der Priester desselben, welche Sallier hießen.

      Hier erscheint Mars als kräftiger junger Mann, im Harnisch, mit Helm, Spieß, Schwert und einem Schilde bewaffnet, wie er so eben vom Olymp auf die Erde niedersteigt, um in den Krieg zu ziehen; ihm eilt das furchtbare Wesen, die Eris mit Fackel und Geißel voran. Der fliehende Wolf auf der einen - der wachsame Hahn auf dem Streitwagen sitzend, auf der anderen Seite des Bildes, sind ihm geheiligte Thiere, durch die man in frühen Zeiten Orakel verkündigte.

      Im Hintergrund stellt sich sein Tempel dar.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Pallas oder Minerva


      Als Gegensatz des Mars, der nur als roher furchtbarer Kriegsgott erschien, stellt sich uns Minerva nicht nur als Symbol kriegerischer Tapferkeit, mit Klugheit und List verbunden, sondern auch überhaupt als Sinnbild aller Klugheit, besonders in Hinsicht auf die Erfindung der Künste dar.

      Sie ward auch Tritonia, Athene und Athenea genannt. Gewöhnlich wird in den Mythen von ihrer Geburt erzählt, sie sey völlig geharnischt aus dem Kopfe Jupiters ( welcher die Metis verschlungen hatte ) hervorgesprungen, während Himmel und Erde bebten, das Meer hoch anschwoll, und der Tag sich verdunkelte. Andere Mythen leiten indeß ihre Geburt aus der Verbindung des Neptun mit einer Nymphe ab, und fühgten hinzu, daß Jupiter sie nur an Kindesstatt angenommen hätte.

      Groß und ausgezeichnet durch ihre Weisheit und Tapferkeit im Kriege, wurde sie dem Menschengeschlechte auch durch kluge Rathschläge und durch Mittheilung wichtiger Erfindungen nützlich. Indem sie die Kunst des Webens, Nähens, Strickens, die Baukunst, Dichtkunst, und selbst die Arzneikunde lehrte, so beförderte sie dadurch überall auf der Erde die Bildung und die Wohlfahrt der Sterblichen. Auch der Ölbaum ist ihr Geschenk. Die Erfindung des Flötenspiels wird ihr ebenfalls zugeschrieben. Unter ihrem Schutze standen alle, die sich mit Uibung der Künste und nützlichen Fertigkeiten beschäftigten.

      So wie diese Göttin nach ihren verschiedenen Eigenschaften, Verrichtungen und nach den verschiedenen Orten, wo man sie besonders verehrte, mehrere Beinamen führt, so wird sie auch verschieden abgebildet.

      Hier sehen wir sie als Kriegsgöttin - ein schönes Mädchen von hohem Wuchse mit ernster Mine; das Haupt mit einem goldenem Helm bedeckt, welcher mit Mähenbüscheln geschmückt ist; angethan mit einem Brustharnisch, der aus den Schuppen eines von ihr erlegtem Meerungeheuer zusammengefügt, mit Schlangen umwunden, und auf der Brust mit dem Kopf der Medusa geziert ist. Ihr Gewandt ist eine Tunika ohne Aermel. Ihr zur Seite lehnt ihr Schild ( Aegide ) aus der Schuppenhaut des Ungeheuers Aegis gefertiget; hinter welchem eine Eule, sitzt, die man oft, nebst dem Hahn ( Symbol der Wachsamkeit ) neben ihr abgebildet sieht. Die Schriftrollen, die Flöte, die Lanze, welche ihr zu Füßen liegt, so wie der Ölbaum zur Rechten des Bildes bezeichnen gleichfalls diese Göttin. Rechts im Hintergrund erblicken wir den Prächtigen Tempel, Parthenon genannt, welcher ihr in Athen, als Schutzgöttin dieser Stadt, erbaut war.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Mercurius Necropompos


      war ein Sohn des Jupiter und der Maja, und bei den Alten im Allgemeinen das Symbol des Verstandes und der Klugheit. Die Mythe vom Mercur ist sehr alt, und wahrscheinlich schon bei den Aegyptern verbreitet gewesen, aber von den Griechen noch weiter ausgebildet worden, so daß ihnen Mercur unter den männlichen Gottheiten das war, was Minerva unter den weiblichen andeutete.

      Schon in zarter Kindheit entfaltet Mercur einen ungewöhnlichen Grad von List und Verschlagenheit, die er besonders da an den Tag legte, als er dem Apollo die Rinden entführte, deren Hütung der selbe während seiner Verbannung aus dem Olymp im Dienste des Admet übernommen hatte; als er ferner dem Jupiter den Scepter, der Venus den Gürtel, dem Neptun den dreyzack, dem Mars sein Schwert, dem Vulkan seine Zang, dem Apollo Bogen und Pfeile, und dem hundertäugigen Argus die Jo entwendete.

      Diebereien hatten im frühen Altertum nicht wie heut zu Tage das häßliche Gepräge des Verächtlichen; sie gelten vielmehr oft für Zeugnisse der Klugheit, List und Verstand.Mercurius wurde dieser Eigenschaften wegen als Gott der Diebe betrachtet, und da er in den verschiedensten Geschäften Gewandheit und Verschlagenheit zeigte, auch als Gott der Kaufleute angesehen. Da er übrigens große Beredsamkeit besaß, so war er auch der Gott dieser Fähigkeit und vielmehr galt er für den Erfinder der Lyra, die er zuerst aus der Schaale einer Schildkröte verfertigt haben soll.

      Jupiter erhob ihn seiner ausgezeichneten Eigenschaften wegen, zum Boten der Götter im Olymp, und verlieh ihm die Gabe, durch Anmuth überall zu gefallen.

      Pluto machte ihm zum Boten der Unterwelt, wohin er die Seelen der Abgeschiedenen aus der Oberwelt führte, ein Geschäft, wovon er den Beinamen Recropompos ( Schattenführer ) erhielt.

      In diesem Geschäft sehen wir ihn vor uns. Ein schlanker junger Mann mit einem geflügelten Stabe ( Kaduceus ) den zwei Schlangen ( Sinnbilder der Klugheit ) umwinden, mit einem geflügelten Hute und mit zwei kleinen Flügeln an den Füßen, zum Zeichen seiner Schnelligkeit.

      Angserfüllt, bebend und heulend, folgen ihrem Führer die Seelen der Abgeschiedenen in die Unterwelt nach.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()



      Hephästos oder Vulkanus


      von den Römer auch Mulciber genannt, Sohn des Jupiter und der Juno, war das Symbol des Feuers und der Kunst.

      In früheren Zeiten personifizierte man durch ihn das furchtbare unterirdische Feuer welches in feuerspeienden Bergen ( die man noch jetzt Vulkane nennt ) angesacht, Steine und Metalle zu schmelzen, in Schlacke umwandel, und dann auswirft, eine Erscheinung, durch welche vielleicht zuerst die Menschen auf die Bearbeitung der Erze und Metalle, vermittelst des Feuers, hingeleitet wurden.

      Ohne Luft kann kein Feuer bestehen, desshalb erschien Vulkan in der Mythe als Sohn des Jupiter und der Juno, in so fern beyde das Sinnbild der Luft waren. Eben so ist seyn zweymaliger Fall aus dem Olymp ins Meer und auf die Insel Lemnos, nur mythische und bildliche Darstellungen von Lavaströmen, die sich bald ins Meer, bald auf umliegendes Land ergießen. Vielleicht sollte selbst die Darstellung von der Lähmung des Vulkan, und sein Bedürfniß, beim gehen unterstützt zu werden, nur die Idee ausdrücken, daß Feuer der Nahrung bedarf, um fortzubrennen.

      War Vulkan einerseits das Symbol des Feuers, so war er andererseits auch Sinnbild der Kunst, durch welche man, mittelst dessen, Eisen und andere Metalle bearbeitet.

      Vulkan wird unbekleidet, sitzend dargestellt als ein bärtiger Mann in greistem Alter, mit einer Mütze bedeckt - wie er beschäftigt ist, auf einen Ambos eine Waffe zu schmieden.

      So sehen wir ihn hier vor uns, in seiner Werkstatt, die er im Innern des Berges Aetna hatte. Die trfflichsten und wunderbarsten Werkzeuge und Waffen, von ihm verfertigt, liegen theils auf der Erde, theils sind sie angelehnt, als; des Jupiters furchtbare Schild ( Aegis ) und seine Donnerkeile; der Dreizack des Neptuns, der unsichtbar machende Helm des Pluto, Achiles Rüstung und die Waffen Herkules u. f. m. Den Eingang bewacht ein Hund, welchen die Gabe verliehen war, die Andächtigen und Frommen von den Frevlern zu unterscheiden, welche er grimmig anfiel.

      Zu oberst dieser Hölle ist Amor angebracht, damit anzudeuten, daß auch seine Waffe hier geschmiedet wurde.

      In Rom selbst war dem Vulkan schon von Romulus ein Tempel erbaut worden, und Feste angeordnet, welche Vulkanalien hießen. Aehnlich fanden in Griechenland unter der Benennung Hephästien statt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tube“ ()

    -