Die Münzen von Brandenburg-Preußen

      Friedrich III 1688-1713



      1/12 Taler - Magdeburg - 1708
      MM : Caspar Geelhaar
      VS : Gekrönter Adler umgeben von vier gekrönten Monogramme.
      RS : SUUM = CUIQUE / 12•EINEN• / •R•T• - Gekröntes verziertes Zepterschild, zwischen 17 = 08
      LIT : von Schrötter 208 Martin 13
      GE : 3,77 g

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      Friedrich III 1688-1713



      6 Gröscher - Königsberg - 1709
      MM : Caspar Geelhaar
      VS : FRIDERICUS REX - Belorbeertes, geharnischtes Brustbild r. mit Umhang; darunter CG
      RS : SUUM = CUIQUE - VI umgeben von vier gekrönten Monogramme, untere Krone zwischen 17 = 09
      LIT : von Schrötter 325c Martin 37
      GE : 3,37 g

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      Friedrich Wilhelm I 1713-1740

      Friedrich Wilhelm I wurde am 14.08.1688 in Berlin geboren und verstarb am 31.05.1740 in Potsdam.



      2/3 Taler - Berlin - 1715
      MM : Jobst Friedrich Sauerbrey
      VS : FRID : WILH : D•G•REX•BORUSS : EL : BR• - Belorbeertes, geharnischtes Brustbild r. mit Ordensband und Umhang
      RS : Gekröntes elffeldiges Wappen zwischen 17 = 15, darunter 2/3 im Oval zwischen IF = S
      RD : Kerbrand
      LIT : von Schrötter 227 Martin 13
      GE : 14,92 g

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      Friedrich Wilhelm I 1713-1740



      1/12 Taler - Berlin - 1720
      VS : / 12•EIN•R•T• - Gekröntes FW Monogramm
      RS : / I•G•N•1720 - Gekröntes Zepterschild zwischen Palmzweigen
      LIT : von Schrötter 327 Martin 22 a
      GE : 3,31 g

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      Na dann will ich auch mal wieder:
      Friedrich Wilhelm I.
      Bi-Pfennig 1736, Berlin (Ernst Georg Neubauer), 0,44 gr
      AV: gekr.Monogr. FW, darunter E.G.N.
      RV: I GUTER PFEN 1736
      KM 217
      Gruß ischbierra
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      • 1713-1740 Friedrich Wilhelm I. 1 Pfennig 1736 EGN, KM 217 (1).JPG

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      • 1713-1740 Friedrich Wilhelm I. 1 Pfennig 1736 EGN, KM 217 (2).JPG

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      Wenn denn nun keiner mehr was zum Soldatenkönig beitragen will, gehe ich mal zum Sohn über; voher aber noch ein Nachtrag zu Friedrich III., als König ab 1701 Friedrich I.

      1. Friedrich III. (1688-1701-1713),AR- Schilling (1/32 Taler), 1695 SD, Königsberg, 0,67 gr., KM 590
      AV: gekr. Monogramm FC III. SD
      RV: SOLID PRUSSIAE DUCALIS 1695

      2. Friedrich II. (1740-1786), Cu-3 Pfennig 1754 F (Magdeburg), 6,71 gr. KM 267
      AV: gekr.Monogramm FR
      RV: 3 Pfen. Scheide Munz.1754 F

      Gruß ischbierra
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      • 1740-1786 Friedrich II. 3 Pfennig 1754 F,Magdeburg, KM 267 (1).JPG

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      • 1688-1713 Friedrich III.(I.), Solidus 1695 Kön.berg, KM 590 (1).JPG

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      • 1688-1713 Friedrich III.(I.), Solidus 1695 Kön.berg, KM 590 (2).JPG

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      Die Münzen von Brandenburg-Preußen

      Hallo Sammlerfreunde, ich möchte in nächster Zeit mal einige Stücke aus meinem Sammelgebiet Brandenburg-Preußen einstellen, Tube hat ja schon viele schöne
      Stücke vorweggenommen, ich würde mich auf seltene bzw. ausgefallene Stücke konzentrieren, mal sehen, wie das ankommt. Ich brauch aber immer etwas Zeit, da
      aus Sicherheitsgründen vieles ausgelagert ist.
      Heut stelle ich einen 18-Gröscher 1699 vor, geprägt unter Kurfürst Friedrich III. in Königsberg, das besondere daran ist, dass auf der Rückseite das sonst bei allen
      Stücken dieses Jahrganges übliche Münzzeichen SD für Siegmund Dannis fehlt ! Schrötter kennt in seinem Katalog keine Stücke ohne Münzzeichen, obwohl 8 verschiedene
      Typen mit 37 Stempeln beschrieben sind, mein Stück ähnelt der Nummer 757a mit Rosetten auf der Schulter, auch schon recht selten.
      Bisher war in der Literatur nichts darüber zu finden, den einzigen Hinweis zu einem Stück ohne Münzzeichen fand ich in der Lagerliste der Münzenhandlung Brom
      (Liste 10 von 2010), leider ohne Abbildung, als selten bezeichnet mit einem Preis von 250 Euro in sehr schön+.
      Ich meine, die Seltenheit kommt vielleicht daher, dass die Stempel schnell gebrochen sind, man erkennt auf meinem Stück schon mehrere Stempelrisse in der Umschrift.
      Die ersten beiden Bilder zeigen das Stück, das dritte Bild zeigt ein normales Stück mit Münzzeichen SD.
      Viel Spaß beim Ansehen, vielleicht gibt es interessante Hinweise.
      Gruß numis68
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      Die Münzen von Brandenburg-Preußen

      Nachfolgend stelle ich zwei weitere interessante Münzen vom Kurfürsten Friedrich III. (1688 - 1700, bis 1713 König in Preußen) ein :
      Erste Münze: Albertustaler 1695 LCS (Lorenz Christoph Schneider), Berlin, 28,79 Gramm, Kerbrand, Schrötter 38a Anm.
      Die Albertustaler gehen auf die erste Prägung in den spanischen Niederlanden 1612 durch die Statthalter Albert und Isabella zurück, sie hatten einen 1,33 g geringeren Feingehalt als die
      Reichstaler und dienten hauptsächlich dem Ostseehandel. Sie wurden von vielen Staaten nachgeprägt, in Brandenburg 1695/96 in den Münzstätten Berlin, Magdeburg, Minden und
      Emmerich. Auf der Vorderseite das Brandenburger Gesamtwappen, Rückseite ins Kreuz gestelltes Monogramm FIII und Umschrift: NACH DEM FUES DES BURGUND: THALERS.
      Mein Stück ist eine seltnere Variante ohne Umschrift auf der Rückseite.

      Zweite Münze: 2/3 Taler 1690 LCS, Berlin, Ranke unter dem Brustbild, Gewicht 17,38 Gramm, Durchmesser 33 mm, Schrötter 81.
      Das besondere an dem Stück ist der geringere Durchmesser und ein dicker Schrötling, dadurch ist das Brustbild wesentlich kleiner, das betrifft nur die Schrötter-Nr. 80 und 81.
      Erhaltung f. prägefrisch, aber leider einige Prägeschwächen.

      Bis demnächst, Gruß numis68
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      Die Münzen von Brandenburg-Preußen

      Damit keiner denkt, ich habe nur große Stücke in der Sammlung, hier mal die kleinste Münze von Kurfürst Friedrich III.
      1 Pfennig 1695 LCS, Berlin, einseitige Prägung, deshalb habe ich die Rückseite nicht abgebildet.
      numis68
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      Die Münzen von Brandenburg-Preußen

      Hallo Sammlerfreunde,
      heut stelle ich nochmals 2 Münzen von Kurfürst Friedrich III. ein, damit möchte ich das Gebiet abschließen und ich überlege, was dann kommen könnte,
      vielleicht auch als neuer Thread, anbieten kann ich: Die preußischen Münzprägungen für Neuenburg/Schweiz, Münzen des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm 1640-1688,
      Münzen Friedrich des Großen 1740-1786 oder speziell die Groschenprägungen im Kurfürstentum Brandenburg, was interessiert besonders und wo kann ich auf
      eifrige Mithilfe hoffen ?

      1. Münze: 2/3 Taler (Gulden) 1690 SD (Siegmund Dannis) Prägestätte Stargard, Gewicht 17,15 g, der Münzmeister ging 1695 nach Königsberg und prägte dort mit gleicher Abkürzung.
      Die Münze ist etwas gebogen, was auf eine Prägung mit dem sogen. Taschenwerk oder einer Walze schließen läßt. Schrötter Nr. 160

      2. Münze: 1/3 Taler (Halbgulden) 1692 LCS (Lorenz Christoph Schneider), Berlin, Gewicht 8,22 g, Schrötter Nr. 367
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      • RS Halbgulden 1692.JPG

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      Ich möchte hier nochmals zu König Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) zurückkommen und zwei Münzen der Prägestätte
      Königsberg vorstellen.
      Die Königsberger Prägungen sind meist sehr schlecht ausgeführt, Schrötlingsfehler und Prägeschwächen treten häufig auf.
      Münzmeister in Königsberg war Caspar Geelhaar, Münzzeichen CG.

      1. 18 Gröscher 1717 CG, Gewicht 5,8 Gramm, Durchmesser 29 mm, Auflage ca. 38000 Stück, Martin Nr. 49b

      2. 6 Gröscher 1722 CG, Gewicht 3,6 Gramm, Durchmesser 24 mm, Auflage 1721/22/23 zusammen 285570 Stück, Martin Nr. 51

      Gruß numis68
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      Zum Schluß noch eine besondere Münze von Friedrich Wilhelm I.

      Im Jahre 1713 kam das Herzogtum Geldern zu Preußen, zu Repräsentationszwecken ließ der König im Jahre 1719 eine
      Serie Münzen (1/16, 1/8, 1/4, 1/2 und 1 Taler) prägen, Gesamtauflage zusammen nur 4000 Taler!
      Die Stempel wurden in Magdeburg durch Heinrich Friedrich Halter gescnitten, Münzzeichen HFH, die Prägung erfolgte
      aber in Berlin.

      1/8 Taler für Geldern 1719 HFH, Gewicht 5,6 Gramm, Durchmesser 25 mm, Martin Nr. 55
      VS: Gekrönte Wappen von Kurbrandenburg, Preußen und Geldern
      RS: Wert und " MONeta: DVCATus: GELDriae: ", = Münze des Herzogtums Geldern

      Demnächst will ich mal ein neues Thema eröffnen: Die Münzen Friedrich II. (der Große) von Preußen 1740 -1786, vielleicht
      gibt es Preußensammler, die mithelfen.

      Gruß numis68
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      Hallo,
      vielen Dank für die Einschätzung, aber ich nutze nur ganz einfache Technik, eine ältere billige
      Digitalkamera, Bild auf größere Entfernung aufnehmen und mit dem Zoom der Kamera auf die
      richtige Größe bringen, dann auf den Computer hochladen und mit dem Bildbearbeitungsprogramm
      bei Windows 7 Kontrast und Helligkeit korrigieren.
      Bei der Aufnahme sind farbige Untergründe günstig, die Aufnahmen mache ich bei gutem Tageslicht
      auf der Fensterbank. Für das Einstellen dann noch Komprimieren auf ca. 250 KB.

      Gruß numis68

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