Volkmarsen

      Stahlstich Volkmarsen 19. JH

      in Passepartout
      von Thümling und Merz
      12,5 x 8,5 cm

      Volkmarsen wurde im Jahre 1155 erstmals urkundlich in einer Corveyer Zehntliste erwähnt. In einem Schutzbrief von Papst Gregor IX. wurde Volkmarsen 1233 erstmals als Stadt bezeichnet. 1304 verpfändete das Kloster Corvey eine Hälfte der Stadt und der Kugelsburg an den Erzbischof von Köln; die zweite Hälfte erwarb sein Nachfolger im Jahr 1440.

      Seit 1507 gehörte die Stadt und die Burg zum Herzogtum Westfalen, nachdem das Kloster Corvey auf seine Rechte auf Rückerwerb verzichtet hatte. 1802 okkupierte Hessen-Darmstadt das Herzogtum Westfalen. Dabei kam es fast zum bewaffneten Konflikt, als sich Truppen von Hessen-Darmstadt und von Hessen-Kassel um den Besitz der Stadt stritten. Gleichzeitig erhob der Erbprinz von Nassau-Oranien Ansprüche auf die Stadt. Zunächst konnte sich Hessen-Darmstadt durchsetzen, bis 1806 besagter Erbprinz die Stadt erhielt, die aber schon ein Jahr später zum napoleonischen Königreich Westphalen kam und zum Sitz des sogenannten Cantons Volckmarsen wurde.

      Nach dem Wiener Kongress 1814 erhielt Preußen die Stadt, trat sie aber 1817 an Kurhessen ab. 1866 wurde der Ort dann wieder preußisch, als Kurhessen von Preußen annektiert wurde. Als der Freistaat Waldeck am 1. April 1929 dem damaligen Land Preußen angegliedert wurde, wurden die vormals waldeckischen Ortschaften Herbsen, Hörle und weitere der Stadtgemeinde Volkmarsen zugeschlagen.

      Seit 1945 gehört die Stadt zum Land Hessen.

      Quelle: wikipedia.org
      Foto: © 2013 W. Mergel
      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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