Der Reichstaler

      Sehr aufschlußreich Corrado, besonders die Erläuterungen zu Pfirt, Diese kleinen Herrschaftsbereiche finden sich in vielen Wappen und man fragt sich, was die damit zu tun hatten. Bei Waldeck sind das Hoheneck und Geroldseck - das sind aber nur Anspruchswappen. Kein Waldecker hat dort je regiert, aber trotzdem finden sie sich im Waldeckischen Wappen bis zum Verlust der Eigenständigkeit.

      Über den wieder wunderbaren Taler sage ich besser nichts - es könnte mein Neid durchschlagen ;)
      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
      www.Waldecker-Münzen.de
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      Ich war zwar leider schon länger nicht mehr da - habe aber momentan ein bisschen Zeit, so dass ich mein Lieblingsthema wieder etwas aufgreifen kann:

      Habsburg, Doppeltaler Erzherzog Ferdinand (1564 - 1595)
      Ferdinand wurde als zweiter Sohn des späteren Kaisers Ferdinand I. am 14. Juni 1529 in Linz geboren. Sein Bruder war Maximilian II., welcher von 1564 bis 1576 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation war. Seit 1557 war Ferdinand kaiserlicher Statthalter in Böhmen. Gegen die Türken erhielt er 1556 ein Kommando in Ungarn. Er trug den Titel "Graf von Tirol und Landgraf von Oberelsaß" dort, in Hall (Tirol) und Ensisheim (Elsass), ließ er Münzen prägen. Seine 1557 mit der Augsburger Patriziertochter Philippine Welser heimlich geschlossene Ehe wurde 1559 von seinem Vater genehmigt, allerdings unter der Bedingung strengster Verschwiegenheit. Außerdem wären die Kinder aus dieser Ehe erst dann nachfolgeberechtigt gewesen, wenn der männliche Stamm der Habsburger ausgestorben wäre.
      Unter seiner Herrschaft führte Tirol als erstes Land die Walzenprägung ein, Wien dagegen folgte erst 1622. Auf dem im 13. Jahrhundert erbeuten Schloss Ambras , seinem Lieblingsaufenthalt, gründete er eine berühmte Sammlung von Altertümern, Rüstungen, Gemälden und Handschriften. 1806 wurde der größte Teil dieser Kostbarkeiten nach Wien geschafft und im Schloss Belvedere ausgestellt.
      Seit 1582 war Ferdinand in zweiter Ehe mit Anna Katharina, der Tochter Wilhelms von Mantua, verheiratet. Er starb am 24. Januar 1595 in Innsbruck.
      Der Doppeltaler wurde in Hall geprägt, wiegt bei einem Durchmesser von 45,04mm 56.76g, hat am Rand eine Dicke von 3,68mm und ist bei Davenport unter 8116 verzeichnet. Erhaltung vorzüglich.
      corrado26
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      • RDR, EH Ferdinand, o.J.Dopp.a.JPG

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      Scio ut nescio sed tamen cogitare necesse est
      Selbst auf die Gefahr hin zu langweilen möchte ich heute zwei Taler mit Porträts von Kaiser Leopold I. vorstellen:

      Kaiser Leopold I /1658-1705)
      Eigentlich sollte der am 9. Juni 1740 geborene zweite Sohn von Kaiser Ferdinand III. und Maria Annas von Spanien Geistlicher werden. Das Schicksal wollte es aber anders. Sein älterer Bruder Ferdinand Maria starb schon 1654. Nachdem auch sein Vater ohne Sicherung der Nachfolge am 2. April 1657 starb, war die Thronfolge Leopolds noch nicht gesichert, das das Haus Bourbon mit Hilfe vieler deutscher Reichsfürsten Ludwig XIV. von Frankreich zum Kaiser der Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wählen lassen wollte. Viele Zugeständnisse an die Landesfürsten und die Unterstützung des Papstes Alexander VII. machten schließlich die Wahl Leopolds zum Kaiser möglich, übrigens verbunden mit einem jährlichen Salär von 13.844 Gulden und 32 Kreuzer aus der Reichskasse.

      Obwohl friedliebend und völlig unmilitärisch wurde er doch in das Ringen der großen Mächte verwickelt. Im Nordischen Krieg 1655-1660 unterstützte er Polen gegen die schwedische Übermacht. Durch sein Eingreifen in Siebenbürgen geriert er in den Krieg mit den Türken (1662-1664). Seine absolutistische Innenpolitik rief besonders in Ungarn Widerstand hervor und 1678 kam es dort zum Aufstand, in den 1683 die Türkeneingriffen. Ihr Versuch, Wien zu erobern, scheiterte am Widerstand der kaiserlichen und polnischen Truppen. Der Gegenstoß zwang die Türken 1699 zum Frieden von Karlowitz. Durch das Eingreifen im Holländischen Krieg 1672-1679 und im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688-1697, dem unter anderem das Heidelberger Schloss zum Opfer fiel, konnte er die französische Expansionspolitik eindämmen.

      Reichstaler 1694
      Geprägt in der Walze zu Hall in Tirol. Die Vorderseite zeigt das Porträt von Kaiser Leopold I nach rechts mit Allongeperücke. die Rückseite zeigt das Habsburger Wappenschild mit dem Tiroler Adler im Herzschild, das Ganze umgeben von der Kollane vom Orden vom Goldenen Vlies. Darüber die Stefanskrone. Der Taler wiegt 28,1g (Vogelhuber 221/V)

      Doppeltaler ohne Jahr
      geprägt in der Münze von Wien zeigt die Vorderseite den Kaiser mit Allongeperücke und Lorbeerkranz nach rechts. Die Rückseite zeigt einen bekrönten Taler ohne Wappen. Er wiegt 56,2g. (Davenport 3247)

      Auf beiden Talern erkennt man sehr deutlich die nur wenig vorteilhafte, übergroße Unterlippe von Kaiser Leopold I., welche seit den Tagen von Kaiser Maximilian I. zum Merkmal der Habsburger Regenten geworden war. Mit Leopold I. aber hatte dieses Charakteristikum seinen Zenit erreicht und überschritten.
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      • K640_RDR, Leopold I. 1694-1 - Kopie.JPG

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      • K640_RDR, Leopold I. 1694-2 - Kopie.JPG

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      • K640_RDR, Leopold I. Doppeltaler, Wien o.J. - Kopie.JPG

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      Scio ut nescio sed tamen cogitare necesse est

      corrado26 schrieb:

      Selbst auf die Gefahr hin zu langweilen möchte ich heute zwei Taler mit Porträts von Kaiser Leopold I. vorstellen:
      Deine Taler sind allesamt von herausragender Qualität - wer sich davon gelangweilt fühlt ist hier fehl am Platz. Beide Stücke zeugen von hoher Stempelschneider-Kunst. Er hat es geschafft, den Unterbiß des Herrschers korrekt darzustellen ohne den Kaiser dabei noch weiter zu verunstalten oder gar zu karikieren - Kannst Du den Stempelschneider benennen?

      Als Sammler regionalen Geldes werde ich wohl nie auf eine ähnliche Talerdichte wie bei Dir kommen. Es sind bisher 12 Waldeckische Taler und Doppeltaler. Viele Stücke, die mir noch fehlen werde ich wohl nie erwerben können. Zum einen werden diese kaum angeboten (Unikate) und wenn, können besondere Exemplare schonmal jenseits der 50.000 € Grenze zugeschlagen werden. Das sprengt meine Möglichkeiten total. Auch dafür habe ich meine Site gemacht ;)

      Ich freue mich sehr, daß Du Deine Reihe hier fortsetzt und uns Deine Schätze zeigst - Danke!
      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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      Auf beiden Talern sind keine Münzmeisterzeichen zu finden. Für den einfachen Taler aus Hall 1694 dürfte aber Johann Anton König verantwortlich gewesen sein. Er war in Hall tätig von 1693 bis 1701.

      Beim Doppeltaler aus Wien ist es noch schwieriger weil zum einen kein Münzmeisterzeichen vorhanden und auch ein Jahr nicht angegeben ist. In Frage kommen aber:
      - Johann Conrad Richthausen, 1648-1659
      - Hans Stadler, 1655, 1657-1658
      - Franz Faber v. Rosenstock, 1670-1672
      - Matthias Mittermayer, 1681, 1683, 1692

      Waldeck ist natürlich auch ein ganz spezielles Thema mit nur wenigen Talern und "wenig" treibt automatisch die Preise nach oben. Ich habe mich ja schon immer nur auf die süddeutschen Staaten und Habsburg beschränkt, aber auch da gibt es Bereiche, die oft sehr teuer oder manchmal unbezahlbar sind. Aber dennoch habe ich Einiges zusammengetragen, was ich, wenn es meine anderweitigen Verpflichtungen zulassen, so nach und nach hier vorstellen werde - wobei natürlich auch Stücke darunter sein werden, die unterhalb der Erhaltung "vorzüglich" einzuordnen sind.

      Gruß
      corrado26
      Scio ut nescio sed tamen cogitare necesse est
      Kaiser Karl VI.

      Kaiser Karl VI. vor 329 Jahren am 1. Oktober 1685 in Wien als der zweite Sohn Kaiser Leopolds I. aus dessen dritter Ehe mit Eleonore Magdalena von Pfalz-Neuburg geboren.

      Entsprechend einer Tradition des Kaiserhauses war er als der Zweitgeborene für den geistlichen Stand bestimmt und wurde deshalb von Jesuiten erzogen. Ungeachtet dieser ursprünglichen Absicht wurde Karl aber auch in die dynastischen Pläne seines Vaters Leopold mit einbezogen. So plante dieser, da mit dem Tode Karls II. in Spanien das Hause Habsburg erloschen sein würde, seine
      Rechte am dort zu erwartenden Erbe wahrzunehmen und seinen Sohn Karl als König Karl III. von Spanien einzusetzen. Leopold träumte nämlich davon, die Zeit Kaiser Karls V. in Europa wiedererstehen zu lassen. Die dynastische Grundlage bildete ein geheimer Familienvertrag. Gleichzeitig trat Leopold, um diese Pläne abzusichern, in Verhandlungen mit den anderen europäischen Staaten.
      So entstand ein umfangreiches Vertragssystem zwischen Österreich, England und Frankreich. Doch nach dem Tode König Karls II. von Spanien im Jahre 1700 änderte sich die politische Situation grundlegend. Karl II. hatte in seinem Testament den Enkel König Ludwigs XIV. von Frankreich, Philipp von Anjou, als Erben eingesetzt. Entgegen einer im Jahre 1668 geschlossenen Vereinbarung über die zukünftige Aufteilung des spanischen Erbes zwischen Frankreich und Österreich nahm der französische König für seinen Enkel das Testament an. Philipp wurde als der rechtmäßige Nachfolger Karls II. in Spanien anerkannt.
      Da nun Leopold seine Rechte nicht so ohne weiteres aufgeben wollte, versuchte er, diese Ansprüche mit militärischer Macht zu verteidigen. So kam es zum Spanischen Erbfolgekrieg. Leopold sandte seinen Sohn Karl als designierten König nach
      Spanien. Der Aufbruch jedoch vollzog sich schleppend. Erst im Jahre 1703 reiste Karl England, von wo aus er mit einem holländisch-englischen Heer nach Spanien aufbrach. Im März 1704 landete er in Lissabon, um von dort aus nach Spanien vorzudringen. Diese Absicht blieb zunächst ohne Erfolg. Nach der Eroberung Gibraltars am 4. August 1704, das die Engländer seitdem in ihrem Besitz hielten, konnte Karl schließlich am 23. Oktober 1705 seinen Einzug in Barcelona halten. Bei wechselndem Kriegsglück während der folgenden sechs Jahre konnte er sogar im Sommer 1710 Madrid erobern, mußte sich aber schon bald darauf wieder nach
      Barcelona zurückziehen.

      Als am 17. April 1711 überraschend Karls Bruder, Kaiser Joseph I., ohne männliche Nachkommen starb, änderte sich die Situation
      wiederum grundlegend. Karls wurde Erbe und Nachfolger seines Bruders auf dem habsburgischen Kaiserthron. Um gleichzeitig seine Rechte an der spanischen Königskrone zu wahren, ließ Karl seine Gemahlin, Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel als Statthalterin in Barcelona zurück.
      Am 12. Oktober 1711 erfolgte in Frankfurt traditionsgemäß die Wahl, am 22. Dezember des gleichen Jahres die Krönung Karls zum Kaiser. Im Januar 1712 war er nach über achtjähriger Abwesenheit wieder in Wien.

      Sein erstes Unternehmen bestand in der Neuregelung der Thronfolge im Hause Habsburg, die er in der Pragmatischen Sanktion vom 19. April 1713 vornahm. Demnach sollte bei Ausbleiben von männlichen Nachkommen auch die weibliche Sukzession möglich sein. Der nächste Schritt bestand darin, sich diese Vereinbarung auch von den anderen europäischen Staaten anerkennen zu lassen. Damit begab sich Karl aber bei den zu dieser Zeit stattfindenden Friedensverhandlungen in Utrecht in eine verhängnisvolle
      Abhängigkeit. Er mußte sich seine privaten Wünsche von den anderen Staaten mit der Abtretung ohnehin strittiger Grenzgebiete teuer erkaufen, ohne gleichzeitig wenigstens seine spanischen Besitzstände wahren zu können. Im Frieden von Rastatt vom 7. März 1714 wurde der Verzicht auf das spanische Erbe faktisch besiegelt.

      Größere Erfolge hatte Karl dagegen zunächst bei der Ausdehnung des Reiches im Osten. Der Grundstein dazu wurde durch die Siege des Prinzen Eugen über die Türken bei Peterwardein 1716 und Belgrad 1717 gelegt. Ein weiterer Plan Karls erwies sich als für die Zukunft Österreichs verhängnisvoll, als er, um den Anschluß an den Welthandel zu gewinnen, im Jahre 1722 die Ostendekompanie
      gründete. Ohne daß diese Gesellschaft wirklich Erfolge gebracht hätte, wirkte sie durch ihre Konkurrenz zu den Seemächten England und Spanien nur störend auf die Beziehungen zu diesen Ländern. Im Zusammenhang mit den Bemühungen um eine
      Anerkennung der Pragmatischen Sanktion seitens dieser Länder mußte die Kompanie 1731 wieder aufgelöst werden. Weitere Veränderungen in Europa bahnten sich an durch das Entstehen zweier neuer Großmächte, Preußen und Rußland. Auch in der
      Beziehung zu diesen beiden Staaten bewies Karl wenig Geschick. Anläßlich eines Bündnisses mit Rußland ließ er sich in einen neuen Krieg gegen die Türken verwickeln. Dies hatte den Verlust eines Teils der Gebiete im Osten zur Folge.
      Mit Preußen schließlich gab es Probleme um Schlesien. Auch die Heiratspolitik Karls verlief recht unglücklich. Um die Heirat seiner ältesten Tochter Maria Theresia mit Franz von Lothringen durchzusetzen, mußte er den Nachbarstaaten nochmals eine Reihe weiterer Zugeständnisse machen.

      Der abgebildete Taler aus dem Jahr 1729, geprägt in Hall, zeigt das Porträt Kaiser Karls VI. in Rüstung und auf der Rückseite den bewehrten Habsburger Doppeladler. Der Taler st vorzüglich erhalten und zeigt stellenweise Stempelglanz. Er ist nachgewiesen bei
      Davenport unter N°1054.
      Gruß
      corrado26
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      • K640_RDR, Karl VI..1729-1.JPG

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      Scio ut nescio sed tamen cogitare necesse est
      Weil ich gerade etwas Zeit habe:

      Das Augsburger Bekenntnis
      Am 25. Juni 1530 hatten sich die protestantischen Kurfürsten des Reiches Kaiser Karl V. gegenüber geweigert, der von Luther propagierten neuen Religion abzuschwören. Zum 100. Jubiläum dieses Ereignisses wurde im Jahr 1630 auf Anordnung von Kurfürst Johann Georg IV. in Dresden der unten gezeigte Taler geprägt.

      Die Rückseite
      zeigt den sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich den Großmütigen, welcher im Juni 1530 in Augsburg der führende Kopf des Glaubenswiderstandes gegen Kaiser Karl V. war. Neben dem Kopf das bogige Datum 25. Juny 1530. Die Umschrift lautet NOMEN DOMINI TURRIS FORTISSIMA

      Die Vorderseite
      zeigt Johann Georg IV. im Kurornat. Neben dem Kopf bogig das Datum 25. Juny 1630, unten ein fünffeldiges Wappen. Die Umschrift lautet CONFESS LUTHER AUG EXHIBIT SECULUM

      Das Augsburger Bekenntnis oder die Confessio Augustana war das grundlegende Bekenntnis der protestantischen
      Reichsstände zu ihrem Glauben. Sie gehört auch heute noch zu den verbindlichen
      Bekenntnisschriften der lutherischen Kirchen.
      Gruß
      corrado26
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      Scio ut nescio sed tamen cogitare necesse est
      So viele schöneTaler kann man hier ansehen, aber leider keinen von Brandenburg, deshalb hier mein Beitrag:

      Nach Ende der Kipperzeit ordnete Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg am 19.10. 1623 an, neue gute Münzen nach der Reichsmünzordnung
      von 1559 zu prägen, die Prägestätten waren Cöln und Königsberg, ich stelle folgendes Stück vor:

      1 Taler 1630, Münzstätte Königsberg, Münzmeister Ernst Pfahler, Münzzeichen Kreuz über Herz, in der Umschrift der Rückseite steht der
      Wahlspruch des Kurfürsten: ANFANCK.BEDENCK .DAS.ENDE, deshalb werden diese Taler auch als Spruchtaler bezeichnet.
      Ob in Königsberg auch nach der RMO geprägt wurde, ist mir nicht bekannt, vielleicht kann ein Sammler helfen, das Stück
      wiegt 28,32 Gramm.

      Grüße numis68
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