Die Münzen des Erzbistum Köln

      Maximilian Friedrich Graf von Königseck 1761-1784

      Konventionstaler - Bonn - 1765



      VS : MAX•FRID•D•G•AR•EP&EL•COL•E&P•M•W&A•D 1765 E Wyon - Büste des Erzbischofs r.

      RS : IUSTITIA ET MANSUET UDINE 10 EINE MARCK FEIN I K - Wappen mit Kurfürstenkrone vor gekreuztem Krummstab und Schwert von Greif und Löwen

      gehalten
      MM : Jakob Kohlhaas
      RD : Laubrand
      LIT : Noss 793 ( dies Exemplar)
      GE : 28,01


      Neben diesem ist noch ein weiteres, stark beschädigtes ( Rand abgedreht, angebohrt, Fassungsspuren), Stück aus der Sammlung Brand bekannt, das sich heute in der Sammlung einer Bank befindet.

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      Hier noch zwei 1/16 Konventionstaler, einmal vom Stempelschneider Elias Gervais ( EG unter Wappen ) und von Eberhard Wyon ( Wyon unter Wappen )

      Maximilian Friedrich Graf von Königseck 1761-1784



      1/16 Konventionstaler - Bonn - 1766
      RD : Kordelrand
      MM : Jakob Kohlhaas
      SS : Elias Gervais
      LIT :
      GE : 3,04 g



      1/16 Konventionstaler - Bonn - 1766
      RD : Laubrand
      MM : Jakob Kohlhaas
      SS : Eberhard Wyon
      LIT :
      GE : 3,21 g

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      Maximilian Heinrich Herzog von Bayern 1650-1688

      Geseke



      1/14 Taler - Geseke - 1655
      VS : MAX•HEN•EL COL•BA•W•A•D• 14 - Viefeldiges, mit Stiftschild belegtes, verziertes, Bayern-Pfalz-Wappen mit Kurfürstenhut, auf gekreuztem Krummstab mit Schwert
      RS : S•PETRVS APO • PATRO•COLON 16 55 - Petrus steht mit Schlüssel und Buch.
      LIT : Noss 472
      GE : 2,47 g

      Engelbert I erhob um 1217 Geseke zur Stadt. Die Stadt stand bis 1294 unter der gemeinsamen Herrschaft vom Erzbistum Köln und dem Bistum Paderborn. Ab 1294 gehörte Geseke durch einen Schiedsspruch zum Erzbistum Köln.

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      Maximilian Heinrich Herzog von Bayern 1650-1688



      2 Albus [Kupferabschlag] - Bonn - (1657)
      VS : |MAX:HE: D:G ARG:COL (2 AL) - Stift-Schild
      RS : |S:R•I•P•R•ELE•VTR:R: DVX - Bayern-Schild
      LIT :
      GE : 1,68g

      Auf Grund der frischen Stempeln muss man wohl von einem Probeabschlag ausgehen. Der Stiel passt nicht zu den Beischlägen aus Sayn.

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      In den Geldumlauf kamen sie ja nicht, weil sie ja kein Silber hatten und somit auch keinen Wert. Sie wurden halt entweder irgendwo aufbewahrt oder entsorgt. Oft haben sich auch früher schon Sammler dieser Stücke gerne angenommen, sei es bei einer Archiv-Auflösung oder der Münzmeister hat sie auf eigene Rechnung verkauft.
      Hier möchte ich noch ein 4 Heller-Stück von Maximilian Heinrich vorstellen. Die 4 Heller-Stücke sind aller äußerst selten, der von 1665 scheint Unediert zu sein.

      Maximilian Heinrich Herzog von Bayern 1650-1688



      4 Heller - Bonn - 1665
      VS : •MAX•HEN•ARCH•COL - Stifts-Wappen
      RS : HELLER COLSCH 65 - IIII in Perlkreis
      LIT :Noss -
      GE : 0,37 g

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      Ernst Herzog von Bayern 1583-1612



      1/24 Taler - Deutz - 1611
      MM : Paul Lachentriess
      VS : ERN•D:G•AR•COLONE•ELE• - Kurhut über Wappen
      RS : RVDOL•II•RO•IM•SE•AV+16 = 11 - Reichsapfel mit 24
      LIT :
      GE : 1,60

      Die Groschen wurden nicht für eine Verwendung in Köln geprägt, sondern für den Export, nach einem Mandat vom 07.11.1610

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      Heute hat die Postbotin mir mal wieder was Erfreuliches gebracht, ich dachte erst das Stück habe eine Henkelspur, aber jetzt konnte ich erkennen, das es nur ein winziger Schrötlingsfehler ist.

      Joseph Clemens Herzog von Bayern 1714-1723



      1/6 Taler - Bonn - 1716
      VS : I•C•D•G•ARCH• = C•S•R•I•P•EL•B•D - Brustbild r.
      RS : RECTE•CONSTANTER•ET•FORTITER• // 17 = 16 / F = W - Mit Kurhut gekröntes Wappen auf gekreuztem Krummstab mit Schwert
      LIT :
      GE : 3,90 g

      Joseph Clemens Herzog von Bayern war von 1688-1723 Erzbischof von Köln. Kurz vor dem Spanischen Erbfolgekrieg ging er ein Bündnis mit Frankreich ein. 1702 wurde Bonn von kaiserlichen Truppen besetzt und Joseph Clemens floh ins französische Exil. 1706 verhängte Kaiser Joseph I die Reichsacht über den Herzog. Bit dem Frieden von Baden und Rastatt erhielt er 1714 alle seine Ämter zurück und kehrte 1715 nach Bonn zurück.

      Während die 1/6 Taler von 1715 gelegentlich angeboten werden, findet man die von 1716 sehr selten.
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