Münzen aus der Kipperzeit

      Münzen aus der Kipperzeit

      Hallo wpmergel,

      im anderen Faden hast Du Dich als Sammler altdeutscher Kleinmünzen offenbart. Hier ist meine letzte Erwerbung auf diesem Gebiet: Mecklenburg-Güstrow, Johann Albrecht II., 3 Pfennig 1622, KM 37, 1,80 gr.

      Gruß ischbierra
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      • 1610-1636 Johann Albrecht II. 3 Pfennig 1622 Groien,KM 37 (1).JPG

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      • 1610-1636 Johann Albrecht II. 3 Pfennig 1622 Groien,KM 37 (2).JPG

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      Danke ischbierra,

      ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Altdeutschland ist hier leider (noch) schwach vertreten und ich bin zudem Sammler altdeutscher Münzen aus Waldeck. Da ist die Luft nochmal dünner. Veilleicht kennst Du schon meine Seite dazu?

      Wie auch immer, ich finde Eure Idee, die eigenen Schätze hier vorzustellen toll. Ich schaue mal nach, was ich hier präsentieren kann. Vielleicht auch einen Pfennig aus der Zeit? Die sind aber fast alle mit Gegenstempel versehen. Weiter unten mal eine der seltenen Ausnahmen. Mehr dazu findest Du unter WM 21-13-21-1.
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      • 21-13-21-1.jpg

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      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
      www.Waldecker-Münzen.de
      www.Waldecker-Münzfreun.de
      Hallo Wolfgang,

      hübsches Stück; irgendwie faszinieren mich diese Kupferstücke. Da Deins auch von 1622 ist, sollten wir das Spiel fortsetzen und weiter Stücke aus dem Jahr 1622 zeigen - und wenn die ausgehen, auf 1621, 1620 und 1623 ausweichen - sozusagen die Kipperzeit.

      Hier ist ein 12 Pfennig-Stück aus Erfurt, 1622, 1,52 gr, Nikol KM 37

      Gruß ischbierra
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      • 12 Pfennige 1622, KM 37 (1).JPG

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      • 12 Pfennige 1622, KM 37 (2).JPG

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      Hallo ischbierra,

      ein wunderbares Stück - wenngleich ich beim Rad immer erst auf Osnabrück tippe. Erst im zweiten Blick komme ich auf Erfurt... wo's doch viel näher liegt.

      Ja, ja, die Kipper und Wipper ... sie haben so manches eigenartiges Stück zur Münzgeschichte beigetragen. Aber eigentlich waren alle nur profane Betrüger und Fälscher Nur gut, daß wir diese Zeiten nicht erleben mußten - der normalen Bevölkerung erging es damals sauschlecht. Alle Münzen dieser Jahre sind aufregend und spannend. Das spannendste, daß ich dazu beitragen kann, ist ein sonderbares 12 Pfennig Stück mit vielen Auffälligkeiten. Trotzdem möchte ich es nicht so einfach als zeitgenössische Fälschung abtun, die waren meist wesentlich schlechter. Bin mal gespannt was Ihr zu diesem bisher unedierten Stück sagt. Näheres wieder unter WM 21-20-01-1.

      Ach ja, herzlich willkommen an alle "Antiken" bei den Altdeutschen :)
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      • 21-20-01-1 FH.JPG

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      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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      Hallo Wolfgang,

      das ist ja wieder ein ganz famoses Stück. Was sind die Auffälligkeiten?: Die Blume etwas schmalbrüstig; den Platzbedarf falsch berechnet, deshalb die 2 beim Datum hingequetscht, in einem anderen Stil als die "ordentliche" 2; das Z bei Lantmunz auch etwas eigenartig - gibt es noch anderes Auffällige?

      Hier ist noch ein 1622iger: Kamenz, Kipperdreier, 0,84 gr, Nicol KM 3

      Gruß ischbierra
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      • Kipperdreier Kamenz 1622, Kr-B X,15 (1).JPG

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      • Kipperdreier Kamenz 1622, Kr-B X,15 (2).JPG

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      Wenn Du mit "Blume" den Waldecker Stern meinst, hast Du die Auffälligkeiten korrekt herausgearbeitet. Ich habe das Teil vorläufig als Probe klassifiziert, weil mir jeglicher Hinweis (auch nicht in den Staatsarchiven) auf die Ausprägung eines solchen Nominals fehlt. Nicht im Umlauf befindliche Nominale dürften auch bei der damals weit verbreiteten Schreib- und leseschwäche nicht gefälscht worden sein.

      Leider bin ich -im Gegensatz zu Dir- auf ein kleines Gebiet beschränkt. Deshalb kann ich nicht so breit fächern. Ich will mal schauen, ob ich nicht was finde, was nicht so ganz offensichtlich eion Waldecker ist - damit es hier nicht langweilig wird. Kann aber etwas dauern - muß jetzt zum Zahnarzt...
      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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      Ich hoffe, es tat nicht weh.

      In der Zwischenzeit kann ich ja mal noch den Kipperpfennig aus Kamenz (liegt in Sachsen) dazustellen. Er ist nicht datiert, stammt aber auch aus dem Jahr 1622. Er wiegt nur 0,13 gr. und ist nur einseitig gepragt, Lit.Nicol KM 1

      Gruß ischbierra
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      • Kipperpfennig Kamenz (1622), Rah 271h.JPG

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      ischbierra schrieb:

      Ich hoffe, es tat nicht weh.

      Danke der Nachfrage - nein. Aber am Montag kommt er raus. Ich lasse mir dann ein Implantat setzen und hoffe, das dann endlich Ruhe ist.

      Dein einseitger Kipper-Pfg. wird gerade bei ebayangeboten - allerdings in schlechterer Erhaltung. Gerade beim Nominal 1-Pfg. sind einseitge Prägungen recht häufig. Vielleicht konnte man so besser betuppen?

      Ich habe mal ein 3-Pfennig-Stück der Grafschaft Lippe herausgesucht. Die Besonderheit liegt hier im Gegenstempel. Es ist ein halber Waldecker Stern kombiniert mit einer halben Lippischen Rose (WM 87-90-13-1).
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      • 87-90-13-1.jpg

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      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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      Sehr interessant, zumal ich einen gewissen emotionalen Bezug zu Lippe haben - mein Großvater und alle Vorfahren stammen von dort.

      Aber da wir beim Thema Kontermarkierung gelandet sind, hier ein 4 Pfennigstück aus Paderborn-Stadt, 1622, KM 32,1,45 gr, Nicol KM 362

      Einen schlechter erhaltenen Mecklenburg-Schweriner von 1622 hätte ich noch, sonst müssen wir auf die Jahreszahlen drumherum ausweichen.

      Gruß ischbierra
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      • 1622, 4 Pfennig mit KM 32, KM 362 (1).JPG

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      • 1622, 4 Pfennig mit KM 32, KM 362 (2).JPG

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      Ah, sehr schön, der gleiche Paderborner mit unterschiedlichen Gegenstempeln.

      Hier nun meine letzte Kleinmünze von 1622: Mecklenburg-Schwerin, Adolph Friedrich I. 1592-1628, 3 Pfennig 1622 Gadebusch, 2,09 gr., Nicol KM 43

      Bei 1621 könnte ich dann mit Göttingen, Nürnberg, Braunschweig und Ulm dienen.

      Gruß ischbierra
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      • 1592-1628 Adolph Friedrich I. 3 Pfennig 1622 Gadebusch, KM 43 (1).JPG

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      • 1592-1628 Adolph Friedrich I. 3 Pfennig 1622 Gadebusch, KM 43 (2).JPG

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