Antike griechische Städte und ihre Münzen

      Antike griechische Städte und ihre Münzen

      Antike griechische Münzen (alle Nominale) und ihre Prägestätten -----> hellenica.de/Griechenland/Nomismata/GriechischeMuenzen.html



      Antike griechische und hellenistische Städte/Siedlungen/Orte (Lage, Geschichte, Besonderheiten) -----> hellenica.de/IndexDE.htm



      Karten und Lagepläne über das antike Griechenland -----> mlahanas.de/Greeks/Maps.htm

      mit freundlichem Gruß

      IVSTVS
      ____________________
      Quidquid agis prudenter agas et respice finem. Was auch immer du tust, tue es weise und bedenke das Ende.

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      Ténedos
      ist eine Insel in der Nordost-Ägäis bzw. im Thrakischen Meer. Die Insel ist heute ein Landkreis der türkischen Provinz Çanakkale. Sie ist etwa 43 km² groß.
      Im von Homer beschriebenen sagenhaften Trojanischen Krieg
      versteckten sich die griechischen Krieger auf der Insel Tenedos,
      nachdem sie vor den Toren Trojas das hölzerne "Trojanische Pferd"
      aufgestellt und die Troas
      zum Schein in Richtung Griechenland verlassen hatten. Auf Tenedos
      warteten sie bis zur Nacht, um heimlich zurückzukehren und Troja zu
      erobern.



      Der griechische Sagenheld Odysseus reichte dem Zyklopen Polyphem
      "schwarzen trojanischen" Wein, der vermutlich von der Insel Tenedos
      (Bozcaada) stammte.

      Von 493 v. Chr. an gehörte die Insel zum Persischen Reich. 334 v. Chr. wurde sie von den Truppen Alexanders des Großen erobert.





      AR Obol

      ca. 450 bis 387 v. Chr..

      8mm , 0,53 g

      img153.jpg

      VS : Januskopf, weiblich links, rechts männlich (Hera und Zeus)

      RV : Doppel-Axt, T-E über Kreuzungslinie; innerhalb incuse Platz.


      selten




      AE 13

      13 mm , 1,93 g

      Späten 5. und frühen 4. Jahrhundert v. Chr..



      VS : Behelmten Kopf der Athena rechts

      RV : Doppelaxt; T E oben , unten Monogram und P

      sehr selten
      QUI GLADIO FERIT , GLADIO PERIT .
      Phoenicia, Sidon




      Sidon ist die viertgrößte Stadt des Libanon. Sie ist Hauptstadt des Gouvernements Süd-Libanon und des Distrikts Sidon. Sie liegt am Mittelmeer nördlich von Tyros südlich der Hauptstadt Beirut. Der Name bedeutet so viel wie Fischerstadt.



      In der Antike zählte Sidon zu den wichtigsten Städten Phöniziens.

      Während der Rebellion der phönikischen Städte gegen Salmanassar V. (726–722) stellte sich Sidon auf die Seite der Assyrer. Sidon rebellierte jedoch gegen Sanherib, der die Rebellion 701 niederschlug. König Luli floh nach Zypern, wo er verstarb, und Sanherib setzte Ethba'al zu seinem Nachfolger ein. Sidon wurde um 677 nach der Rebellion von Ebed-Milkat
      von den Assyrern zerstört und die Bewohner deportiert. Abdi-milkutti
      von Sidon wurde auf Befehl von Assurhaddon enthauptet, seinen Kopf
      hängte man einem sidonischen Würdenträger um den Hals, der damit auf dem
      Marktplatz von Niniveh herummarschieren musste, begleitet von Sängern und Harfenspielern. Sidon wurde Teil einer assyrischen Provinz und teilweise mit Deportierten besiedelt. Der südliche Teil des Territoriums von Sidon fiel an Tyros. Assurhaddon ließ unweit des zerstörten Sidon eine neue Stadt, Kur-Assurhaddon errichten. Die Könige von Arwad, Byblos und Tyros mussten sich am Bau beteiligen.

      Nach dem Ende des assyrischen Reiches wurde das Gebiet kurzfristig von den Ägyptern erobert, Pharao Necho II. hinterließ eine Stele in Sidon. Unter Nebukadnezar II. wurde die Stadt Sidon wieder aufgebaut.

      Der Niedergang von Tyros nach 572 bedingte den Aufstieg von Sidon. In den Rationenlisten aus der Zeit Nebukadnezars (10–35. Jahr) tauchen Handwerker und Adelige aus Tyros, Byblos und Arwad
      auf, aber keine aus Sidon. Die Stadt war also anscheinend von
      Deportationen verschont geblieben. Die Stadt wurde zum wichtigsten
      Handelszentrum der Achämeniden am Mittelmeer.

      1855 wurde der Sarkophag des Königs Ešmun-ezer II. entdeckt. Nach einer phönizischen Inschrift zählt er offenbar zu den „Königen von Sidon“ (eventuell aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.); seine Mutter war Priesterin der Astarte, der „Göttin von Sidon“. In dieser Inschrift werden die Götter Ešmun und Baʾal als Hauptgottheiten Sidons bezeichnet. Astarte wird Aštart-šem-Baʾal („Astarte ist der Name Gottes“) genannt, ein Titel, der ebenso in einem ugaritischen Text erscheint.

      Sidon unterhielt im 4. Jahrhundert v. Chr. „unter König Straton I. (ca. 370-358) rege Beziehungen zu Athen. König Tennes (ca. 354-350) muß einen Aufstand gegen Artaxerxes III. mit der Zerstörung der ganzen Stadt büßen.“ Zum Aufstand gegen die Perser hatten Tyros und Arados
      den Sidoniern Hilfe zugesagt, dann aber den Ausgang der Empörung
      abgewartet und nach Sidons Fall die Vorherrschaft in der Region
      übernommen. So begrüßten die Sidonier 332 v. Chr. Alexander den Großen:
      „Die Sidonier eilten, sich dem Sieger der verhaßten Persermacht zu
      ergeben; Alexander nahm auf ihre ehrenvolle Einladung die Stadt in
      Besitz, gab ihr ihr früheres Gebiet und ihre frühere Verfassung wieder,
      indem er dem Abdalonymos, einem in Armut lebenden Nachkommen der sidonischen Könige, die Herrschaft übertrug. Während der Belagerung von Tyros diente Sidon Alexander als Sammelstelle für die sich nach der Schlacht von Issos von der persischen Flotte lösenden phönizischen Schiffskontingente und die verbündete zyprische Flotte.

      Von den Römern unter Kaiser Vespasian wurde die Stadt ausgebaut und mit einer Stadtmauer und damals moderner Infrastruktur (öffentliche Brunnen u. a.) versehen. Die oströmische Zeit dauerte bis zur Schlacht am Jarmuk 636 n. Chr. Danach wurde Sidon infolge der islamischen Expansion von den Arabern erobert.








      AE 22mm

      Jahr 34 (78-77 BC)




      VS: Büsten von Tyche und Demos rechts
      RV: Phönizischen Galeere Segel links , SIDWNOS QEAS . Datum L DL oben, Phönizische Inschrift "der Sidonier" unten .


      SNG Cop 221, Lindgren 2324.






      AE 24 mm

      83-82 BC ?



      VS: Büste der Tyche rechts
      RV: Astarte stehend links auf der Galeere, SIDWNIWN . Ruder in der rechten Hand, Zepter in der linken, Datum im linken Feld L QK

      BMC 132
      QUI GLADIO FERIT , GLADIO PERIT .
      Phoenicia, Arados

      Aruad ist eine Insel im östlichen Mittelmeer vor der Küste Syriens. Sie befindet sich etwa 2,4 Kilometer westlich der Küstenlinie des Gouvernements Tartus, ungefähr 2,9 Kilometer südwestlich der Hafenstadt Tartus, dem mittelalterlichen
      Tortosa (auch Tartosa). Die Insel ist etwa 710 Meter lang und 515 Meter
      breit. Aruad ist fast vollständig von einem gleichnamigen Fischerdorf
      überbaut. Das Inseldorf besitzt einen auf der Ostseite angelegten
      geschützten Hafen für kleine Boote. Die heute wasserlose Insel besaß in
      der Antike eine unterirdische Süßwasserquelle für die Wasserversorgung der Bewohner




      Auf Aruad befand sich die hinter Tyros und Sidon drittgrößte phönizische Handelsstadt Arwad. Nach Strabon soll sie durch sidonische Auswanderer gegründet worden sein. In den Amarna-Archiven wurde die Stadt Arwada oder Riwada genannt, unter dem assyrischen König Tiglat-pileser I. Armada, und unter König Sanherib Aruda. Auch biblische Zeugnisse sind vorhanden und finden sich in 1. Mose 10, 18, in 1. Chronik 1, 16 und in Hesekiel 27, 8 und 11.

      Phönizisches Stelenfragment, Ende 4. Jahrhundert v. Chr. aus Aruad, Musée du Louvre

      Die erste schriftliche Erwähnung von Arwad findet sich in Texten des Amarna-Archivs, auf dem seine Bewohner als Feinde des Pharao bezeichnet werden. Tiglat-pileser I. fuhr auf einem Schiff aus Arwas auf die „hohe See“ hinaus. 866 erhielt Assur-Nasirpal II. den „Tribut von Arwad“, die Abhängigkeit war aber nur sehr locker. Unter den Feinden, die später Salmanassar III. in der Schlacht von Qarqar gegenüberstanden, befand sich auch der König von Arwad.

      Unter Asarhaddon
      hatte Ikkilû, der König von Arwad versucht, Schiffe daran zu hindern,
      assyrische Häfen anzulaufen und bevorteilte Händler, die direkt mit ihm
      verkehren. Er soll auch Händler getötet haben, die in assyrische Häfen
      einliefen, ihre Boote beschlagnahmt und Spione nach Assyrien geschickt
      haben. So jedenfalls berichten Briefe von Itti-Šamaš-balatu, der die
      Aufsicht über die nördliche Mittelmeerküste hatte, an den König von
      Assyrien. Er berichtet auch darüber, dass einige Assyrer systematisch
      versucht hätten, ihn einzuschüchtern. Nach dem Tod des Ikkilû setzte
      Assurhaddon dessen Sohn Azi-Ba'al zum König von Arwad ein, die
      Formulierung deutet auf eine, wenn überhaupt, sehr lose Kontrolle.

      Folgende Herrscher von Arwad sind bekannt:

      Mata'an unter dem assyrischen König Tiglat-Pileser III. (8. Jahrhundert v. Chr.)
      Abdilti unter Sanherib (beginnendes 7. Jahrhundert v. Chr.)
      Ikkilû zur Zeit Assurhaddons
      Azi-Ba'al, Sohn des Ikkilû

      Am Ende der Perserherrschaft, in der die Schiffe Arwads zur Flotte des Autophradates gehörten, unterstellte sich Straton, der Sohn des Königs von Arwad Gerostratos, dem siegreichen Alexander dem Großen. Gemeinsam mit den Makedonen nahmen die Truppen des Gerostratos aus Arwad 332 v. Chr. an der Belagerung von Tyros teil und nahmen schließlich den Südhafen ein.

      Um 259 v. Chr. scheint in Arwad das Stadtkönigtum innerhalb des Seleukidenreichs erloschen zu sein .






      AE 13 ,

      Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus.





      VS: Büste der Tyche rechts
      RV: Bug links .

      BMC 97; Rouvier 121-125.

      AE17
      Mitte des 2 Jahrhunderts vor Christus



      VS: Büste des Zeus rechts
      RV: Galeere links, phönizische Inschrift erinnert IsIP oben , phönizischen Datum (100?) unten.

      BMC 114.
      QUI GLADIO FERIT , GLADIO PERIT .

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      wpmergel , justus - Danke :)

      Phoenicia, Marathos

      Márathos war eine antike Stadt an der levantinischen Mittelmeerküste im heutigen Syrien. Sie lag zwischen den zwei Flussmündungen des Nahr al-Amrit (altgriechisch Μαραθίας Marathías) im Norden und Nahr al-Qubli im Süden und gehörte meist zum Festlandsterritorium der etwa vier Kilometer nordwestlich gelegenen Inselstadt Arwad (auch Aruad, altgriechisch Arados).
      Von Amrit zeugen Überreste von Gebäuden, die sich verstreut in einem
      etwa 7,5 km² großen Gelände ungefähr sechs Kilometer südlich des
      Zentrums der Stadt Tartus an der Küste des gleichnamigen Gouvernements Tartus erhalten haben.




      220px-Syria_physical_location_map.svg.png

      Geschichte
      Erste Siedlungsspuren werden auf das Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. datiert, der mittleren Bronzezeit. Sie fanden sich am heutigen Tell Amrit östlich der Ruinen des phönizischen Tempelheiligtums (arabisch Maabed). Bei den Fundstücken handelt es sich um Tonscherben und Grabbeigaben aus der Zeit von 2100 bis 1750 v. Chr.

      Die dem Meer abgewandte Stadt im Bereich des Tell Amrit wurde um 1600 v. Chr. von Amurritern aus Arwad gegründet. Westlich der Stadt, in der Dünenzone, befand sich ein heiliger Bezirk. In ägyptischen Aufzeichnungen über die Kriege Thutmosis’ III. (um 1486 bis 1425 v. Chr.) ist ein Ort in Nordphönizien namens krtmrt bei den überwundenen Nordvölkern erwähnt, die heute meist mit Amrit gleichgesetzte ‚Stadt Mrt‘, ein für die Ägypter semitischer Fremdname, der über die Aussprache ins hieroglyphische Schriftbild Eingang fand und möglicherweise „Palmenstadt“ bedeutete.

      Seit der Zeit Alexanders des Großen von Makedonien (356 bis 323 v. Chr.) wurde Amrit unter dem griechischen Namen Marathos bekannt. Die Eroberung Phöniziens durch Alexander bei seinem Feldzug gegen das Achämenidenreich des persischen Großkönigs Dareios III. erfolgte 333/332 v. Chr, wobei Dareios III. Alexander während seines viertägigen Aufenthaltes in Marathos Ende 333 v. Chr. eine Allianz anbot, die dieser ablehnte. Marathos befand sich zu diesem Zeitpunkt im festländischen Besitz des Königs Gerostratos von Arados (Arwad). Zu Beginn der siebenmonatigen Belagerung von Tyros im Januar 332 v. Chr. hatten sich die nördlich gelegenen phönizischen Städte Arados, Tripolis, Byblos und Sidon dem Makedonenkönig bereits kampflos angeschlossen.

      Ab 314 v. Chr. unter der Kontrolle des Diadochen Antigonos I. Monophthalmos gelangte Marathos nach der Schlacht von Ipsos 301 v. Chr. zum Seleukidenreich, einem der Nachfolgestaaten des Alexanderreichs. Dabei scheint es, dass die Stadt versuchte, sich im 3. Jahrhundert v. Chr. von der Herrschaft der Inselstadt Arados zu lösen.Nach dem Erlöschen des Stadtkönigtums von Arados, wahrscheinlich 259 v. Chr., wurden in Marathos um 230 v. Chr. eigene Münzen geprägt, bis 219 v. Chr. waren beide Städte sicher getrennt. Im Vierten Syrischen Krieg um die Herrschaft über Koilesyrien war die Stadt ein Etappenort des Seleukiden Antiochos III., von wo er 218 v. Chr. weiter nach Süden bis hinter Berytos gegen die Truppen des Ptolemaios IV. vorstieß. Nach Polybios Historíai
      (Buch 5, Kap. 68) bot eine Gesandtschaft von Arados dem
      Seleukidenherrscher in Marathos ein Bündnis an. Antiochos III. nahm das
      Angebot an und schlichtete gleichzeitig die inneren Streitigkeiten der
      Aradier von der Insel mit denen auf dem Festland.

      Grabtürme der Nekropole

      Diodor (1. Jahrhunderts v. Chr) berichtet in seiner Bibliothéke historiké (Buch 33, Kap. 5) von einem Versuch der Aradier, ihnen Marathos ausliefern zu lassen, um es zu vernichten. Dafür boten sie Ammonios, dem Kanzler des Usurpators Alexander I. Balas, von 150 bis 145 v. Chr. Herrscher des Seleukidenreiches, 300 Talente. Als Gegenleistung schickte Ammonios Truppen unter der Führung des Offiziers Isidoros nach Marathos, um die Stadt den Aradiern zu übergeben. Dies muss vor 147 v. Chr. erfolgt sein, da Ammonios in jenem Jahr starb.
      Die Bewohner von Marathos konnten das gemeinsame Vorgehen von Isidoros
      mit den Aradiern abwehren. Die Fehde zwischen den phönizischen Städten
      ging jedoch weiter, sie war symptomatisch für den Verfall der
      Zentralgewalt im Seleukidenreich.

      Wann genau Marathos zerstört wurde, ist nicht bekannt. Als Strabon
      (etwa 63 v. Chr. bis 23 n. Chr.) den Ort besuchte, fand er „eine alte
      Stadt der Phönizier, die niedergerissen ist“ und deren Land „die Aradier
      an Siedler verteilt“ hatten, ebenso wie beim Nachbarort Ximyra, beschrieben in der Geôgraphiká (Buch 16, Kap. 2.12, Abschn. 753). Ernest Renan
      schloss bei den ersten Ausgrabungen 1860 aus dem Fehlen griechischer
      und römischer Inschriften, dass die phönizische Stadt nach ihrem
      Untergang in der späteren römischen Zeit nicht wieder aufgebaut worden sei.
      Demgegenüber fand man bei Ausgrabungen im Jahr 2011 drei Grabkammern
      der römischen Epoche aus Sandstein, darunter eine mit 28 Grabnischen. Außerdem wurde Marathos von römischen Autoren bis mindestens zur Zeit Kaiser Hadrians (76 bis 138 n. Chr.) – etwa von Plinius (Naturalis historia 5, 78; 12, 124) und Ptolemäus (Geographie 5, 15, 16) – wiederholt als bestehend erwähnt.
      Bei der Einordnung der Münzfunde herrscht Uneinigkeit, weshalb sie
      betreffs der Chronologie der Stadtgeschichte als nicht verwertbar
      erscheinen




      AE 23

      2. Jahrhundert BC




      VS: Verschleierte und drapierte Büste der Berenike II rechts
      RV: mrth (in phönizischen Schrift) nach rechts von Marathos, stehend links, lehnt auf Spalte, halten "apluster", Datum im linken Feld

      BMC 10. Duyrat, Serie 4, 141



      Berenike II.
      Königin Berenike II. (* um 272 v. Chr.; † 221 v. Chr.) war die Tochter von König Magas von Kyrene (und damit die Enkelin von Berenike I. aus deren erster Ehe) und der Seleukiden-Prinzessin Apama. Sie war die Ehefrau und Mitregentin von Ptolemaios III. Euergetes, dem dritten König von Ägypten aus der Dynastie der Ptolemäer. Die Hochzeit fand im Jahr seines Regierungsantritts (246 v. Chr.) statt.
      QUI GLADIO FERIT , GLADIO PERIT .

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