Richtig Fotografieren von Münzen

      Richtig Fotografieren von Münzen

      Das Richtige Fotagrafieren von Münzen.

      Ich starte einfach mal das Thema, um das Objekt der gegirde richtig rüber zu bringen. Was sind die Kniffe beim Fotografieren, wie richte ich das Licht richtig ein? Was für ein Hintergrund ist am besten geeignet? oder was ist unforteilhaft/"unprofesionell"?

      Bis jetzt habe ich bei meinen Bilder die Münze auf ein Stativ (Gebogene Büroklammer) gestellt und dies auf Milimeterpapier Fotografiert. Dies hierbei wirft die Münze einen Schatten, der mir irgendwie sört. Lege ich die Münze Flach auf das Papier refektiert die Münze das Licht zu stark, und man kann Details nicht mehr erkennen.

      Ich hoffe dies wird ein hilfreicher Thread
      Sol-Solo

      RE: Richtig Fotografieren von Münzen

      Hallo,
      Münzen fotografieren ist so eine Sache...
      An erster Stelle steht das Licht. Es muß möglichst indirekt und diffus sein. Die besten Ergebnisse erzielt man mit natürlichem, indirektem Licht. Das bekommt jeder umsonst an einer Fensterbank der Nordfenster.
      Bei künstlichem Licht muß man auf darauf achten, daß der Ton dem Tageslicht nahekommt. Es gibt dafür ganz spezielle Lampen, die aber unbedingt mit einem Streufilter abgedeckt werden müssen. Es gibt dafür ganz tolle aber auch teuere Hilfsmittel. Wenn Du über Deine Suchmaschine nach Münzfotografie suchst, wirst Du zwangsläufig über Anbieter solcher Aufnahmeeinheiten stolpern. Jeglicher Blitz (auch Ringblitze) funktionieren nicht gut.
      Als sehr hilfreich hat sich auch die Fernbedienbarkeit (PC) der DSRL-Kameras herausgestellt, allerdings sind gute Modelle auch nicht ganz billig.
      Wenn man dann sein semiprofessionelles Equipement zusammengestellt hat, hilft nur eins: übern, üben, üben...
      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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      RE: Richtig Fotografieren von Münzen

      Original von GeneralMF
      Eine ( meiner Meinung nach recht gute ) Möglichkeit ist übrigens das einscannen in höheren Auflösungen.




      Was aber zumindest bei PP oft häßliche schwarze Flächen ergeben kann.
      Never argue with an idiot. He'll drag you down to his level and beat you by experience - Honi soit qui mal y pense
      Original von wesmar10
      Ich würde ja auch gerne meine Münzen fotografieren, aber meine Digitalkamera gibt da zu wenig her. Kann mir jemand ein bestimmtes Kamera-Modell empfehlen?

      Man kann eigentlich jede digitale Kamera nehmen, die einen Makro-Bereich hat. Wenn ich eine Kamera empfehlen soll, gibt es z. Zt. nur eine die zu 100% alle Anforderungen zur Münzfotografie erfüllt:
      olympus.de/consumer/dslr_E-330.htm
      Es ist vor allem die einzige, die VOR der Aufnahme das echte Bild (live-view) auf dem LCD oder PC darstellt. Das wird auf jeden Fall meine nächste!

      Wer lediglich seine Münzsammlung für den Hausgebrauch dokumentieren will, ist mit dem Scannen am besten beraten. Wobei Auflösungen um 300dpi vollkommen ausreichend sind (Ausnahme: Münzen <= 12 mm)
      __________________
      Viele Grüße aus Waldeck

      Wolfgang
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      HILFE - wo ist meine Signatur geblieben? Und das Board liefert Fehlermeldungen en mas.

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      Wie oben schon geschrieben ist das wichtigste das Licht.

      Das 2. wichtigste, meiner Meinung nach, ist der Umgang mit einem Photobearbeitungsprogramm.
      Dann kommt noch das Stativ.

      Ich verwende für meine Photos eine ALDI Kamera, eine Nachttischlampe, ein Stativ, ein Blatt Papier, Hintergrundpappe und AdobePhotoshop.

      Hierbei lassen sich sehr gute Photos herstellen.

      Ich bin auch der Meinung, dass, wenn nicht gerade Großplakate gebraucht werden, jede Kamera ausreichend ist.
      Bilder
      • 100Waehrung.jpg

        65,79 kB, 500×521, 1.003 mal angesehen
      Gruß
      Stefan

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      Original von bionicdragon
      ... ist der Umgang mit einem Photobearbeitungsprogramm.
      ...

      Fotos - besonders Produktfotos zu Archivierungszwecken - sollten eigentlich den Ist-Zustand möglichst genau belegen. Dazu ist eine gewisse Mindestauflösung und eine hohe Farbtreue nötig. Ein Bildbearbeitungsprogramm hat neben den Freistellungswerkzeugen dabei nichts verloren.

      Um hübsche Bildchen zu schießen oder der gerdinghaltigen Billionsmünze einen optisch höheren Silbergehalt unterzujubeln sind manipulative Werkzeuge angesagt - zu Dokumnetationszwecken nicht.
      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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      Original von wpmergel
      Original von bionicdragon
      ... ist der Umgang mit einem Photobearbeitungsprogramm.
      ...

      Fotos - besonders Produktfotos zu Archivierungszwecken - sollten eigentlich den Ist-Zustand möglichst genau belegen. Dazu ist eine gewisse Mindestauflösung und eine hohe Farbtreue nötig. Ein Bildbearbeitungsprogramm hat neben den Freistellungswerkzeugen dabei nichts verloren.

      Um hübsche Bildchen zu schießen oder der gerdinghaltigen Billionsmünze einen optisch höheren Silbergehalt unterzujubeln sind manipulative Werkzeuge angesagt - zu Dokumnetationszwecken nicht.


      Freistellungswerkzeuge bringen ein Photo genauso in ein anderes Licht, wie z.B. das Entfernen von Staub, Helligkeitseinstellung, Änderung der Perspektive oder Farbkorrektur.
      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es einen Werbephotographen gibt, der diese Funktionen nicht verwendet.

      Wenn die Farbtreue durch nicht optimaler Beleuchtung korrigiert wird, um damit der Originalfarbe näher zu kommen, spricht m.E. überhauptnichts dagegen.

      Ich denke, dass jedem bewusst sein sollte, dass für Archivierungszwecke die Autentität der Objekte gewährleistet werden soll. Ich meinte natürlich nicht, z.B. das Entfernen von Kratzern, Randbeschädigungen oder sonstiger Markante.

      Die Auflösung von Kameras hat m.E. wenig zu sagen, da man z.B. mit einer 1 Megapixel Kamera mit einem guten Lichtsensor genauso scharfe Bilder bekommen kann, als mit einer 5 Megapixel Kamera mit einem schlechtem Lichtsensor.
      Gruß
      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bionicdragon“ ()

      Liebe Sammlerkollegen, heute möchte ich Euch mal um Rat bitten beim Kauf eines neuen Scanners. Da ich in der nächsten Zeit jede Menge Münzen, sowie auch einige Sammlungen aus der Frühzeit meiner Sammlerkarriere (Zinnfiguren, Briefmarken, Playboy-Kalender ;) etc.), verkaufen möchte, benötige ich einen sehr guten Scanner mit entsprechender Tiefenschärfe, da die Erstellung von Photos angesichts der Menge zu zeitaufwendig ist. Welchen Scanner könnt ihr mir denn empfehlen oder mit welchem aktuellen Scanner habt ihr gute Erfahrungen gemacht ?
      mit freundlichem Gruß

      IVSTVS
      ____________________
      Quidquid agis prudenter agas et respice finem. Was auch immer du tust, tue es weise und bedenke das Ende.
      Hallo Justus,

      da gehen die Meinungen genauso auseinander - ist eben alles Geschmacksache. Ich habe bisher gute Erfahrungen mit der einfachen Serie von "hp" und dem neuen CANOScan9000 von Canon gemacht. Beide liefern gute Ergebnisse mit schöner Ausleuchtung.

      Es ist aber eine falsche Annahme, daß ein Foto mehr Arbeit als ein Scan macht. Warum auch - die Produkte sind ähnlich, müssen freigestellt und montiert werden. Da ist es vollkommen egal welches Gerät sie "hergestellt" hat. Richtig ist aber, daß es einige Erfahrung und gutes Equipement braucht, um ein gutes Foto zu "schießen". Dehalb ist der Scanner für die Meisten erste Wahl.
      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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      Das klingt ja schon mal nicht schlecht. Werde mir den CanoScan 9000 mal im Laden anschauen. Wie reagiert er denn auf dunkle oder silberne Münzen ? Und wie hoch ist denn die Scanauflösung (dpi) ?
      mit freundlichem Gruß

      IVSTVS
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      Die Auflösung beträgt 9600 dpi max weil es sich ja auch um einen Filmscanner handelt. Nur um Münzen zu scannen ist er vielleicht ein bißchen zu gut ausgestattet. Die zugehörige Software erlaubt Dir im Vorfeld die angesprochenen Schwächen (fehlender Kontrast, etc.) auszugleichen. Testscan ohne irgendeine Einstellung mit Münzen aus der Hosentasche ;) folgen:
      Bilder
      • test2.jpg

        180,19 kB, 900×807, 519 mal angesehen
      Herzliche Grüße aus Waldeck
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      Aaaah, etwas weiter oben angefügt. Danke, Wolfgang. Sieht eigentlich ganz gut aus. Und scheint für meine Zwecke vollkommen ausreichend. Da werd' ich wohl mal nächste Woche zu Saturn gehen müssen ! :thumbsup:
      mit freundlichem Gruß

      IVSTVS
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      Hallo Justus,

      der Scan ist wie gesagt ein Schnellschuß - Einstellungen alle Standard, keine Nachbearbeitung.
      Wenn Du wirklich "nur" Münzen scannen willst, brauchst Du z. B. keine Durchlicht-Einheit.
      Schau Dir auch mal die ganz einfachen hp-Scanner an. Die reichen für Deine Zwecke garantiert und kosten nur einen Bruchteil.
      Ich würde nur darauf achten, daß die Lichteinheit mit LEDs bestückt ist. Die brauchen keine Aufwärmzeit und halten ungleich länger. Außerdem sind die bei 6500 k was dem Tageslicht gleichzusetzen ist.

      Viel Erfolg und poste mal Deinen ersten Scan
      Herzliche Grüße aus Waldeck
      Wolfgang M.
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      Kürzlich wurde ich gefragt, wie ich denn die schönen Fotos so hinbekomme.
      Da mich meine Antwort selbst zum schmunzeln gebracht hat, will ich sie mit euch teilen :)

      Ich habe sie alle ohne Stativ mit meinem Samsung Galaxy S III geschossen ...

      Da ich immer erst Abends dazu komme und dementsprechend kein Tageslicht mehr nutzen kann,
      muss ich die Bilder in einer minimalen Nachbearbeitung vom Gelbstich befreien und die Kontraste leicht
      verstärken, das war's. Ich will ja das Münzbild nicht verfälscht wiedergeben. Aber da brauchte es nur
      ein wenig Übung um zum richtigen Ergebnis zu gelangen.

      Die Details werden auf jeden Fall sehr schön eingefangen, die Kamera ist wirklich sehr gut. Nicht, dass
      ich das für immer so machen will / werde. Aber es erfüllt seinen Zweck im Moment sehr gut :)
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