Ich brauche Eure Hilfe bei einer Römischen Münze

    Ich brauche Eure Hilfe bei einer Römischen Münze

    Hallo,

    ich bin ganz neu im Thema und habe von meinem Vater eine alte Römische Münze bekommen. Leider konnte ich Sie bisher nicht anhand der Bilder und Beschreibungen im Internet zuordnen. Meines Erachtens steht auf der Vorderseite IMP M JVL PHILIPPVS AVG und auf der Rückseite PM TRP III COS P P
    Der Durchmesser beträgt zwischen 22 und 25mm und die größte Dicke ist 2,01mm.
    Die Drücke stehen gegenseitig auf dem Kopf - wenn man die Münze also um die Horizontalachse herumdreht, dann ist das Bild immer richtig herum (entgegen den Eur Münzen)
    Alles weitere ist schwer zu beschreiben, daher hänge ich Bilder an.

    Es wäre klasse,wenn Ihr mir weiterhelfen könnt. Ich habe immer nur Münzen gefunden auf denen entweder der falsche Text oder das falsche Bild drauf war. Ist es vielleicht eine Fälschung?

    Viele Grüße,
    Tam
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    Hallo Tam,
    es ist ein Antoninian (=Doppeldenar) des Kaisers Philippus I.: acsearch.info/search.html?id=4982137
    Die Legende der Rückseite: PM TRP III COS PP bedeutet Pontifex Maximus Tribuniciae Potestate 3 Consul Pater Patriae, es sind Titel: Oberster Priester, Volkstribunat zum 3. Mal, Konsul, Vater des Vaterlandes.
    Vorderseite und Rückseite stehen bei jeder Münze anders zueinander; sie wurden mit der Hand geschlagen. Eine Fälschung ist Deine Münze nicht; einen großen Reichtum stellt sie aber auch nicht dar. Wert ca. 20-30 €
    Gruß ischbierra
    Danke Ischbierra,

    das ging ja fix. Das muß sie wohl sein ich finde nur das die Rückseite große Unterschiede hat. Der Rring ist viel weiter von den Füßen der Figur entfern und die Kopfbedeckung ist anders. Oder darf man das bei so alten Münzen nicht so genau nehmen, weil es verschiedene Schlageisen gab?
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    Ich sehe schon - es gibt da so einige Varianten...
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    Nur mal so Interesse halber: Von wie vielen Varianten redet man denn da so ungefähr. Wenn ich auf Anhieb schon so viele gefunden habe, gehe ich davon aus, dass es noch viel mehr gibt. Sind die dann aus unterschiedlichen Prägestätten, oder sind die wirklich von Schlagwerkzeug zu Schlagwerkzeug unterschiedlich?
    Die Stempel waren irgendwann verbraucht (etwa nach mehreren Tausend Stück) dann brauchte man neue. Alle waren sie per Hand graviert. Daher die vielen kleinen Unterschiede. Von Varianten spricht man, wenn die Legenden anders oder Beizeichen dazu kommen oder die Büsten anders gestaltet sind. Manche Unterschiede sind tatsächlich durch verschiedene Prägestätten zu erklären. Später hat man die Prägestätten auf der Rückseite im Abschnitt vermerkt.
    Gruß ischbierra
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