Streit um Goldschatz der San José eskaliert

      Streit um Goldschatz der San José eskaliert

      8. Dezember 2016 – Als „wertvollsten Schatz, der in der Geschichte der Menschheit gefunden wurde“ bezeichnete Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos die Entdeckung der vor mehr als 300 Jahren gesunkenen spanischen Galeone San José vor der Küste seines Landes am 27.11.2015. Wohl ebenfalls noch an Bord ist ihr Schatz aus Goldmünzen und Edelsteinen im geschätzten Wert von zu 16 Milliarden Euro. Wie internationale Medien berichten, plant die auf die Suche nach Schiffwracks spezialisierte US-Firma Sea Search Armada (SSA) nun, den Schatz zu heben – auch wenn sie damit einen Krieg zur See heraufbeschwören sollte.

      Schatz als möglicher Kriegsgrund.

      Sich selbst dagegen sieht die SSA im Recht bei ihren Plänen, die Bergung des als „Heiliger Gral“ betitelten Wracks nun in die Tat umzusetzen. Kolumbiens Regierung droht
      mit militärischem Eingreifen bei jeglicher unautorisierter Aktivität in seinen Gewässern. SSA verweist darauf, dass ein Beschuss seines unter amerikanischer Flagge fahrenden Schiffes als eine Kriegshandlung gegen die Vereinigten Staaten von Amerika zu werten sei.


      muenzenwoche.de/de/News/Streit…Jose-eskaliert/4?&id=4441

      Anmerkung: Kanonenbootpolitik à la USA 1823 - 2016 ?
      mit freundlichem Gruß

      IVSTVS
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      Quidquid agis prudenter agas et respice finem. Was auch immer du tust, tue es weise und bedenke das Ende.
      Interessanter Artikel.
      Bei den Überfahrten in hundert Jahren (1550-1650) sind ca. 400 Schiffe gesunken.
      An einem einzigen Tag 1715 elf von zwölf Schiffen!
      gold.de/artikel/goldmuenzen-au…ilberflotte-zu-verkaufen/
      Gefunden hat man bisher erst die wenigsten.

      Ich würde gern einen Silberbarren aus der "San Jose" haben :) , doch da wird wohl nichts draus....
      Es gibt bereits einen schönen (bzw.2) 2 kg Schiffswrackbarren (Schiff 1740 gesunken), der ist schon nicht so preiswert. Die aus der "San Jose" werden "etwas" teurer sein.
      ma-shops.de/degussa-muenzkabinett/item.php5?id=42
      Schon verstanden oder hätte ich das extra verbal unterstützen müssen. ;)

      Wenig bis gar keine Aussicht auf Erfolg, selbst wenn sie das Sternenbanner hissen.
      Wenn einer Anspruch hat, dann Spanien bzw. Kolumbien.

      Es gab aber schon berechtigte Ansprüche amerikanischer Schatzsucher, die später einfach nicht anerkannt worden sind.
      So zwischen Argentinien und einer amerikanischen Firma; nach Auffindung ging der Streit los. Allein hätte die argentinischen Firmen im Auftrag des Staates weder den Schatz gefunden, noch heben können. Das hatten sie vorher jahrelang versucht.
      Da lief mal eine Doku bei Phoenix....
      Man braucht gute, erfahrene Experten, ein modernes U-Boot, beste Auffindetechnik und ferngesteuerte Greifer, die das heben können.
      Bei Geld hört nicht nur die Freundschaft auf, sondern es gelten auch keine Abmachungen mehr.
      Ab einer gewissen Höhe....
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