Sachsen und mehr

      Sachsen und mehr

      So, nachdem es hier im Board wohl gerade etwas ruhiger zugeht, und ich nicht schon wieder nur mit Römer daher kommen mag (die übrigens dennoch bald wieder auftauchen :D ),
      hier mal ne kleine Abwechslung mit der Bitte um mehr Input bez. der Münzen, so viele Details als möglich. Habe zwar schon ein paar selber rausbekommen, aber evtl. hat ja jemand Literatur dazu und kann mir mehr erzählen.
      (Prägezahl, Seltenheit, Häufigkeit, angesetzte Katalogpreise, erzielte Preise, eine kleine Geschichte dahinter ...)
      Eure Einschätzung bez. des Erhaltungsgrades würde mich auch sehr interessieren.


      1-Ein Dreier (Pfennig?) aus Sachsen / Dresden (ILH?) von 1701 (Albertinische Linie, Friedrich August I.??). Trotz Prägeschwäche auf der Vorderseite, wäre dies ein ss-vz? Würdet Ihr hier noch etwas reinigen? Wenn ja, wie?

      2- Ein Dreier (Pfennig?) auch aus Sachsen, aber IK??? von 1693 (Albertinische Linie, Johann Georg IV.?). Diesem guten Stück würde ich ein prägefrisch bzw. unzirkuliert geben, also vz+ ???

      3- Ein Dreipölker (1/24 Taler) von Preussen ? 1624 (Georg Wilhelm??) Dieses feine Stück habe ich aus etwas herausgeputzt, was für mich zunächst nicht identifizierbar war.. (bild reiche ich mal nach). Wie kann ich dem hier den letzten Reinigungsschliff verpassen? Wie rangehen? Erhaltung hier auch mind. ss-vz?? Die Umschrift lässt sich auf der Münze viel besser erkennen als auf dem Foto.
      Was bedeutet "DVC PRVS" ?? Herzog von Preussen?? Und auf der anderen Seite, was bedeutet da die Umschrift nach dem GEorg Wilhelm... (AR BR SR ? IEL ?)

      4-Eineinhalb Pfennig von Sachsen, Coburg , Altenfeld ??? von 1758 LCK ??? Welcher Fritz hat das Prachtstück prägen lassen? Dies ist ebenfalls prägefrisch mit toller Patina.... von Stempelglanz kann man ja zu der Zeit noch nicht reden, oder?

      5-Zu guter Letzt ein Regensburger, von dem ich leider noch gar nichts heraus bekommen habe... langt das für ein ss? oder nur für ein s?


      Wie immer, vielen Dank und nun ran an die Literatur, bzw. Ihr wisst sicherlich hierzu vieles auswendig ;)

      Gruss
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      Hallo Smilee,
      wie Du schon richtig vermutest, handelt es sich bei der dritten Münze um einen 3-Pölker (3 polnische Groschen)
      bzw. 1/24 Taler, geprägt 1624 in Königsberg, Wardein Ernst Pfaler.
      Das Wardeinzeichen Herz mit Kreuz darüber steht am Ende der Rückseitenumschrift, damit ist es die Katalognummer
      Olding 49b. Henckel 3247.
      DUC PRUS bedeutet Herzog von Preußen (Ducatus Pruss.), die Vorderseitenumschrift ist die Abkürzung von
      Georg Wilhelm Marchio Brandenburgicus Sacri Romani Imperii Elector, also Markgraf von Brandenburg und des
      Heiligen Römischen Reiches Kurfürst.
      Die Erhaltung kann man schon mit ss-vz einschätzen, aber das Stück sollte noch gereinigt werden, die kleinen
      grünen Stellen (Grünspan) lassen sich mit Essig entfernen, die Restreinigung erfolgt bei mir nach dem Buch von
      W. Mehlhausen (Münzenreinigung) durch kräftiges Abreiben mit Natron, das Salz hinterläßt keine Kratzer. Danach
      gut abspülen.
      Noch etwas zur Geschichte, Georg Wilhelm von Brandendurg wurde 1618 mit dem Herzogtum Preußen belehnt, da
      es außerhalb des Römischen Reiches lag, konnte er dort nicht als Kurfürst auftreten. Die Münzprägung in Königsberg
      begann 1621, die Nominale richteten sich teilweise nach dem Nachbarn Polen, da polnische Münzen bisher im
      Herzogtum umliefen.
      Grüße von numis68
      Hallo,
      hier noch eine Bestimmung der 4. Münze, 1 1/2 Pfennige 1758 von Sachsen Gotha Altenburg unter
      Herzog Friedrich III.(1732 - 1772), Münzzeichen LCK für L udwig Christian Koch, Stempelschneider in Gotha.
      Das Stück ist außerordentlich gut erhalten, Glückwunsch.
      Gruß numis68

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „numis68“ ()

      Na dann werde ich mal anfangen:
      Nr 1: Sachsen, Friedrich August I. (August der Starke), Dreipfennig 1701, ILH = Johann Lorenz Holland, Münzmeister in Dresden 1698-1716, Lit: Kohl 422, Typ wurde von 1700-1705 geprägt.
      Erhaltungseinschätzungen sind immer subjektiv und vom Bild her immer problematisch. Dein Stück würde ich mit fss/ss einschätzen.Der Wert dürfte so bei 20 € liegen.
      Nr.2: Sachsen, Johann Georg IV. (älterer Bruder von Friedrich August I.), Dreipfennig 1693,IK 0 Johann Koch, Münzmeister in Dresden von1688-1698, Lit: Kohl 337, Typ wurde 1692 und 93 geprägt.
      vz ist sicher angemessen; Wert ca. 40 €
      Nr.3: zum Brandenburger kann ich wenig sagen, nur, dass es viele Varianten gibt
      Nr.4: Sachsen-Gotha-Altenburg, Friedrich III., LCK = Ludwig Christian Koch, Münzmeister in Gotha, Lit: KM 285, Katalogwert 60 $
      Nr.5: muß nicht unbedingt Regensburg sein, Eine Idee habe ich aber auch nicht.
      Gruß ischbierra

      numis68 schrieb:

      Hallo Smilee,
      wie Du schon richtig vermutest, handelt es sich bei der dritten Münze um einen 3-Pölker (3 polnische Groschen)
      bzw. 1/24 Taler, geprägt 1624 in Königsberg, Wardein Ernst Pfaler.
      Das Wardeinzeichen Herz mit Kreuz darüber steht am Ende der Rückseitenumschrift, damit ist es die Katalognummer
      Olding 49b. Henckel 3247.
      DUC PRUS bedeutet Herzog von Preußen (Ducatus Pruss.), die Vorderseitenumschrift ist die Abkürzung von
      Georg Wilhelm Marchio Brandenburgicus Sacri Romani Imperii Elector, also Markgraf von Brandenburg und des
      Heiligen Römischen Reiches Kurfürst.
      Die Erhaltung kann man schon mit ss-vz einschätzen, aber das Stück sollte noch gereinigt werden, die kleinen
      grünen Stellen (Grünspan) lassen sich mit Essig entfernen, die Restreinigung erfolgt bei mir nach dem Buch von
      W. Mehlhausen (Münzenreinigung) durch kräftiges Abreiben mit Natron, das Salz hinterläßt keine Kratzer. Danach
      gut abspülen.
      Noch etwas zur Geschichte, Georg Wilhelm von Brandendurg wurde 1618 mit dem Herzogtum Preußen belehnt, da
      es außerhalb des Römischen Reiches lag, konnte er dort nicht als Kurfürst auftreten. Die Münzprägung in Königsberg
      begann 1621, die Nominale richteten sich teilweise nach dem Nachbarn Polen, da polnische Münzen bisher im
      Herzogtum umliefen.
      Grüße von numis68


      Ich bin entzückt....vielen Dank für die ausführlichen Details numis68....genau das macht für mich das gewisse "Etwas" hinter einem runden Metallstück :D
      Diesen Dreipölker hatte ich mal in nem LOT ergattert, wo an sich hauptsächlich nur Silbergroschen waren, und diese Münze unscheinbar und völlig verkrustet mit bei lag. Aber im Grunde genommen war dies der Grund für den Kauf :D


      Habe Sie auch schon gut gereinigt (siehe Ursprungszustand), aber eben noch nicht endgültig.
      Soll ich diese dann jetzt in Essig (10%igen??) einlegen (wie lange?), oder nur damit abspülen? Und dann anschliessend mit Natron Pulver trocken abreiben? Sprich das weisse Pulver ohne irgendwas einfach drauf und sachte abreiben?
      Oder wie ist das beste Vorgehen hier?

      Ich habe im I-net den einen oder anderen Dreipölker mal finden können, aber niemals diese Variante.
      Wie ischbierra schrieb, scheint es wohl hiervon wirklich viele Varianten zu geben.
      Hast du die ganzen Infos aus den von dir genannten Kataloge numis68? Und was sagen diese zur preislichen Einordnung?
      Und aus was für einem Silberanteil besteht diese?
      ss-vz hab ich also so einigermassen richtig eingeschätzt, obwohl diese bis auf die etwas leichte Prägeschwäche am Rand mit der Lupe für mich sogar vz ist.
      Das gute Stück dürfte kaum im Umlauf gewesen sein. Man kann bei 10facher Lupe feine Linien sehen, aber nicht nur Kratzer ins Material, sondern "Erhebungen", die noch vom Prägestempel sein dürften???
      Bilder
      • 1_24taler-3poelker-georg.wilhelm.preussen.1624-03.jpg

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      numis68 schrieb:

      Hallo,
      hier noch eine Bestimmung der 4. Münze, 1 1/2 Pfennige 1758 von Sachsen Gotha Altenburg unter
      Herzog Friedrich III.(1732 - 1772), Münzzeichen LCK für L udwig Christian Koch, Stempelschneider in Gotha.
      Das Stück ist außerordentlich gut erhalten, Glückwunsch.
      Gruß numis68



      Ja, danke...das ist auch mein ältestes Prachtstück aus der Zeit... habe nur noch ein paar prägefrische Philippus antoniniane, wo ich einen schon mal gezeigt hab...glaube ich.
      In echt kommt diese Münze noch viel, viel besser rüber. Bilder hab ich auch nur mit dem Handy gemacht.
      Nun weiss ich zumindest mehr darüber.

      Gibt es aber bei solchen Münzen in der Erhaltung den Zustand "stgl", oder "prägefrisch" ? Oder ist bei solch alten Exemplaren vz als Erhaltungsgrad das höchste der Gefühle? :D

      Merci

      ischbierra schrieb:

      Na dann werde ich mal anfangen:
      Nr 1: Sachsen, Friedrich August I. (August der Starke), Dreipfennig 1701, ILH = Johann Lorenz Holland, Münzmeister in Dresden 1698-1716, Lit: Kohl 422, Typ wurde von 1700-1705 geprägt.
      Erhaltungseinschätzungen sind immer subjektiv und vom Bild her immer problematisch. Dein Stück würde ich mit fss/ss einschätzen.Der Wert dürfte so bei 20 € liegen.
      Nr.2: Sachsen, Johann Georg IV. (älterer Bruder von Friedrich August I.), Dreipfennig 1693,IK 0 Johann Koch, Münzmeister in Dresden von1688-1698, Lit: Kohl 337, Typ wurde 1692 und 93 geprägt.
      vz ist sicher angemessen; Wert ca. 40 €
      Nr.3: zum Brandenburger kann ich wenig sagen, nur, dass es viele Varianten gibt
      Nr.4: Sachsen-Gotha-Altenburg, Friedrich III., LCK = Ludwig Christian Koch, Münzmeister in Gotha, Lit: KM 285, Katalogwert 60 $
      Nr.5: muß nicht unbedingt Regensburg sein, Eine Idee habe ich aber auch nicht.
      Gruß ischbierra


      Auch hier mein Dank...
      Zu1- ist hier max. ein ss wegen der Prägeschwäche Avers? oder weil diese im Umlauf war und somit etwas abgegriffen ist am Rand? Revers ist diese aber top, kaum Kratzer sichtbar. Sollte ich diese Münze auch reinigen, vor allem auf den glatten Felder?
      Hab jetzt solch ein Stück auch bei den ma-shops gefunden, soger etwas schlechter als meins ??? Wird dennoch als fast vz beschrieben.... Und der will dafür 75 Euronen... ist das dann so sehr übertrieben? Oder ist da ein ma-shop Aufschlag inkludiert? :D --> ma-shops.de/stadler/item.php5?id=110510004


      Zu2- Hier würde ich einer Solchen Münze die Erhaltung "kaum zirkuliert" verpassen, wenn es das geben würde :D Diese Variante vom Johann Georg IV konnte ich bis jetzt im Handel noch nicht finden.

      Zu3 - hab ich ja nun schon reichlich Infos von numis68 erhalten

      Zu4 - Das Gute Stück werde ich höchstens gegen eine Goldmünze mal tauschen, oder einen gut erhaltenen Sesterz vom Trajan... auch wenn es für 60$ Katalogwert wohl so schnell nicht dazu kommt...aber vielleicht in 10-20 Jahren :D

      Zu5 - Wenn das kein Regensburger sein muss, was denn dann? Gab es noch andere, mit 2 Schlüssel?
      Die Münze ist ca. 15 mm, und über den gekreuzten Schlüsseln ein R(oder K?) V S VIIII ONT M erkennbar? Auf der anderen Seite P E T R V S ?!?
      Auf den Denaren um ca. 1000 n.Ch der königlichen Münzstätte von Regensburg kann man auch solch ein Kreuz erkennen -->ma-shops.de/diller/item.php5?id=151030021

      Gruss
      Hallo Smilee,
      hier eine kurze Antwort auf Deine Fragen:
      Zur Reinigung, in Essig einlegen (10 %), bis der Grünspan entfernt ist, das Abreiben mit Natron mache
      ich im feuchten Zustand und kräftig mit den Fingern reiben.
      Stempelglanz bzw. prägefrisch gibt es auch bei älteren Münzen, aber eben selten, einige sind sicher
      gleich nach der Prägung in alten Sammlungen verschwunden oder in einem Sparstrumpf vergessen. ?(
      Es gibt keine aktuellen Kataloge für diese Zeit mit Preisangaben, da helfen nur Angebote aus Händlerlisten,
      Auktionen oder aus dem Netz.
      Auch zum Silbergehalt der Königsberger Prägungen ist mir keine Literatur bekannt.
      Bei dem Olding-Katalog handelt es sich um einen Typenkatalog, für weitere Angaben nutze ich auch noch
      andere Literatur.
      Die Dreipölker wurden in großen Mengen geprägt, Olding gibt für 1624 bereits 5 Typen an.

      Zu dem Regensburger Stück noch ein Hinweis, gekreuzte Schlüssel findet man auch auf anderen Münzen,
      so z.B. teilweise vom Erzbisth. Bremen, Erzbisth. Trier und von Minden.
      Grüße von numis68
      Dann nochmals vielen Dank...
      Werde die Endreinigung demnächst mal angehen.


      numis68 schrieb:

      Hallo Smilee,
      hier eine kurze Antwort auf Deine Fragen:
      Zur Reinigung, in Essig einlegen (10 %), bis der Grünspan entfernt ist, das Abreiben mit Natron mache
      ich im feuchten Zustand und kräftig mit den Fingern reiben.
      Stempelglanz bzw. prägefrisch gibt es auch bei älteren Münzen, aber eben selten, einige sind sicher
      gleich nach der Prägung in alten Sammlungen verschwunden oder in einem Sparstrumpf vergessen. ?(
      Es gibt keine aktuellen Kataloge für diese Zeit mit Preisangaben, da helfen nur Angebote aus Händlerlisten,
      Auktionen oder aus dem Netz.
      Auch zum Silbergehalt der Königsberger Prägungen ist mir keine Literatur bekannt.
      Bei dem Olding-Katalog handelt es sich um einen Typenkatalog, für weitere Angaben nutze ich auch noch
      andere Literatur.
      Die Dreipölker wurden in großen Mengen geprägt, Olding gibt für 1624 bereits 5 Typen an.

      Zu dem Regensburger Stück noch ein Hinweis, gekreuzte Schlüssel findet man auch auf anderen Münzen,
      so z.B. teilweise vom Erzbisth. Bremen, Erzbisth. Trier und von Minden.
      Grüße von numis68

      ischbierra schrieb:

      oder auch der :acsearch.info/search.html?id=478111
      Jedenfalls einer der Päpste.




      Suuuuuuper....vielen Dank.
      Das ist wirklich so ne heilige Münze :D

      Und auf der Kreuzseite ist auf meiner wie bei den beiden gezeigten auch "PETRVS" zu entziffern, und auf der Schlüsselseite....jetzt wo es ne Richtung gibt
      "PONT MAX", und somit ist die Zahl davor VIII, und da davor könnte es auch "BANVS" heissen...also URBANVS.... wenn das "N" wirklich ein "N" ist (was für mich zunächst eher wie ein "R" aussah".

      Demnach sollte es sich haargenau um die gleiche, wie von dir gefundene Münze handeln, ischbierra ?? --> acsearch.info/search.html?id=478111

      Hat jemand von Euch einen "full account" bei acsearch? Würde mich interessieren was so ein Stück 2008 gebracht hat.... Weil bei Gorny und Mosch gabs wohl kein Gebot laut deren Liste
      Was ist die Münze überhaupt für ein Nominal? Jahreszahl gibt´s ja eh keine, also was war das? Ein Soldi?? Ein Scudo ? Oder einfach nur ein heiliges Blechle? :D

      EDIT: habs schon gefunden....ist wohl ein PATARD.... geprägt in Avignon für den Papst Urban VIII...
      Patard hab ich noch nie gehört ... was hat man damals wohl für solch eine Münze kaufen können? --> ma-shops.de/almanumis/item.php…4j0ctdie2621b7342us3r66v4
      Da ist meiner aber viel besser erhalten, oder? Da meiner jetzt voll bestimmbar ist, und auch die Randschrift (wenn man es weiss) erkennbar ist... wäre mein Exemplar als ss zu definieren? oder nur als s?
      Material soll Billon sein, aber für mich sieht es nach reinem Kupfer aus ?!?

      Nochmals Danke für den Hinweis + Gruss

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Smilee“ ()

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